9. November ein unvergessliches Datum für Deutschland | International | Nachrichten

Drei Ereignisse ereigneten sich an diesem Tag in Deutschland.

EFE

An diesem Freitag erinnern sich die führenden Politiker Deutschlands an die drei Gedenkfeiern des 9.

„Wir müssen uns diesen Terminen in all ihren Widersprüchen stellen“, sagte der Präsident des Landes, Frank-Walter Steinmeier, in einem feierlichen Akt vor den höchsten institutionellen Vertretern des Landes.

Neben der scheidenden Bundeskanzlerin Angela Merkel, der Bundestagspräsidentin Bärbel Bas Sozialdemokraten sowie dem Bundesratspräsidenten Bodo Ramelow und dem Verfassungspräsidenten Hofpartei nahm an der Zeremonie teil, Stephan Harbarth. .

„Es ist ein ambivalentes Datum für Deutsche, ein helles Datum und ein dunkles Datum“, sagte Steinmeier. Ein Tag, an dem „Tränen fielen“ und an dem sich „die Hoffnung traf, sich an das Beste zu erinnern, was in diesem Land passiert ist“, aber auch an „seinen dunkelsten Abgrund“.

Aus diesem Grund sei der 9. November „ein sehr deutscher Tag“, sagte Steinmeier vom Schloss Bellevue, dem Präsidium.

erster Geburtstag, dass im Jahr 1918 entsprechend der Gründung der Deutschen Republik, ausgelöst durch die Niederlage des Ersten Weltkriegs und die Abdankung von Kaiser Wilhelm II.

Die zweite, 1938, war die sogenannte „Kristallnacht“, das erste Massaker der Nazis gegen das jüdische Volk. Synagogen und Geschäfte im ganzen Land wurden daraufhin in Brand gesteckt und etwa 30.000 Juden festgenommen und später deportiert.

Es war eine Nacht der „Verwüstung“, so die Holocaust-Überlebende Margot Friedlnder, die heute ihr 100-jähriges Jubiläum feiert und heute dafür verantwortlich ist, das Datum bei einem offiziellen Festakt wiederzubeleben.

Der dritte Jahrestag, der Fall der Berliner Mauer 1989, stellt die Wiedersehensfreude zwischen Bürgern und Familien dar, die jahrzehntelang durch den sogenannten „Todespfad“ getrennt wurden, der vom deutschen kommunistischen Regime eingerichtet wurde.

Der Tag markierte das Ende des bürgerlichen Traumas und der nationalen Spaltung, gefolgt von einem Prozess der politischen, sozialen und wirtschaftlichen Wiedervereinigung, der vom damaligen Bundeskanzler Helmut Kohl gefördert und mit den alliierten Mächten verhandelt wurde.

Sie wurde am 3. Oktober 1990 mit dem Inkrafttreten des Einigungsvertrages und der territorialen Eingliederung der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) in die Bundesrepublik Deutschland (BRD) besiegelt.

Als nationaler Feiertag der Union wurde der 3. Oktober festgelegt, obwohl der 9. November für das deutsche kollektive Gedächtnis eine viel größere emotionale Aufladung hat.

Diese Entscheidung wurde getroffen, weil es unmöglich war, den Jahrestag des Mauerfalls als Volksfeiertag festzulegen, da er mit den Schrecken der ersten NS-Pogrome zusammenfiel. (ICH)

Friederic Beck

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