″Fünf Weise″ senkt deutsche Wachstumsschätzungen | Neuestes Europa | DW

Der Wirtschaftsrat der Bundesregierung, bekannt als die „Fünf Weisen“, hat seine Wachstumsprognosen für 2022 und 2023 drastisch revidiert.

Das Komitee senkte die BIP-Wachstumsprognose für Deutschland im Jahr 2022 nach dem Krieg in der Ukraine von 4,6 Prozent auf 1,8 Prozent.

Im November hatten weise Männer ein BIP-Wachstum von über 4,6 Prozent für das Jahr im Auge, aber die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine – vor allem Probleme in der Lieferkette und bei den Energiepreisen – haben diese starke Korrektur gezwungen, es nach unten zu drehen.

„Im November gab es Indikatoren, die eine starke Erholung der Lage erwarten lassen. Feste Auftragsbücher sind voll und Probleme in der Lieferkette, die durch die Pandemie verursacht wurden, scheinen gelöst zu sein“, sagte Ökonom Achim Truger während der Sitzung. Präsentation der Berichte der Weisen in Berlin.

„Jetzt bringt der Krieg neue Versorgungsprobleme und Unternehmen haben Probleme mit steigenden Energiepreisen“, fügte er hinzu.

Der weise Mann prognostiziert in Deutschland eine Inflation von 6,2 Prozent im Jahr 2022 und 2,9 Prozent im jahr 2024, was immer noch deutlich über dem Ziel der EZB läge, wonach Preisstabilität bei einer Inflation von knapp unter 2,0 Prozent gewährleistet sei.

In Deutschland wird eine Inflation von 6,2 Prozent im Jahr 2022 und 2,9 Prozent im jahr 2024 prognostiziert.

In Deutschland wird eine Inflation von 6,2 Prozent im Jahr 2022 und 2,9 Prozent im jahr 2024 prognostiziert.

Die hohe Abhängigkeit Deutschlands von Energielieferungen aus Russland birgt ein besonderes Risiko, das laut Volkswirt Volker Wieland sogar zu einer Rezession mit hoher Inflation führen könnte.

Positiv hoben die Weisen hervor, dass die Arbeitsmarktlage stabil bleiben werde: Für dieses Jahr erwarten sie eine Arbeitslosenquote von 5,1 Prozent nach 5,7 Prozent im Jahr 2021 und 4,9 Prozent für 2023.

Die weisen Empfehlungen zielen in erster Linie darauf ab, durch Diversifizierung der Versorgung und einen stärkeren Vorstoß für erneuerbare Energien eine Energieunabhängigkeit von Russland zu erreichen.

rml (efe, afp)

Lora Kaiser

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