


Brasilianische Agentur – An seinem zweiten Tag beim Weltwirtschaftsforum in Davos, Schweiz, nahm Wirtschaftsminister Paulo Guedes heute (24) an einem Panel über die wirtschaftliche Erholung von Ländern angesichts der Herausforderungen der aktuellen internationalen Situation teil.
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In seiner Teilnahme sagte Guedes, Brasilien werde seine Transformationsagenda durch die Digitalisierung von Dienstleistungen, die Modernisierung des Regulierungsrahmens, die Privatisierung von Staatsvermögen und die Anziehung ausländischer Investitionen fortsetzen.
Guedes nahm auch an mehreren bilateralen Treffen mit Führungskräften multinationaler Unternehmen teil, darunter Van Acker, Geschäftsführer von Emerging bei Merck, einem deutschen Unternehmen in der Chemie-, Pharma- und Biowissenschaftsbranche, und Michael Evans, Präsident von Alibaba, einem in China ansässigen Konzern . im E-Commerce tätig.
Darüber hinaus sprach der brasilianische Minister beim Mittagessen mit Investoren über die in den letzten Jahren in Brasilien vorangetriebene Wirtschaftsreformagenda und über Investitionsmöglichkeiten im Land, insbesondere in den Bereichen erneuerbare Energien, Bildung und Gesundheit.
Nach Angaben des Wirtschaftsministeriums erinnerte Guedes daran, dass die Haushaltsergebnisse trotz des schwierigen Umfelds positiv gewesen seien, und stellte fest, dass die Außenhandelsströme einen Aufwärtstrend beibehielten.
Gestern (23) nahm Guedes an einem bilateralen Treffen mit dem Vizepräsidenten des Investmentmanagers General Atlantic, Martín Escobari, und an einem Abendessen bei der Bank BTG teil. Zuvor hatte der Minister eine Agenda mit der Wirtschaftsministerin der Ukraine, Yulia Svyrydenko.
Bei dieser Gelegenheit wiederholte Guedes den „Fluch der Feindseligkeit“ und sprach auch über das Engagement Brasiliens, die Friedensverhandlungen zwischen dem Land und Russland wieder aufzunehmen.
In der diesjährigen Ausgabe des Weltforums ist Brasilien eines von vier Ländern oder Regionen mit einem exklusiven Diskussionsforum. Die Veranstaltung, die mehr als 2.000 Länderführer und Experten zusammenbringt, endet am Donnerstag (26.).
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