Vier Daesh-Frauen bei Ankunft in Deutschland festgenommen

Vier Frauen, die der selbsternannten Dschihadistengruppe Islamischer Staat (IS) angehören, wurden bei ihrer Ankunft in Deutschland festgenommen und der Zugehörigkeit zu einer terroristischen Vereinigung, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen beschuldigt, teilte die deutsche Staatsanwaltschaft am Donnerstag mit.

Die vier Frauen kamen in Deutschland aus an Truthahn.

Die Angeklagten, alle deutsche Staatsangehörige, reiste zwischen 2013 und 2014 nach Syrien und wurde 2019 von kurdischen Behörden in Nordsyrien festgenommen, wo sie bisher festgehalten werden, teilte die deutsche Generalstaatsanwaltschaft mit.

Drei dieser Frauen teilen die Ideologie der Organisation, aber solange sie in Syrien bleiben, tun sie es nur Hausaufgaben und unterstützen die Aktionen ihres Mannes. Als solche wurden sie laut einer Mitteilung der deutschen Staatsanwaltschaft lediglich der IS-Mitgliedschaft beschuldigt.

DAS vierte Frau, ebenfalls nur als Nadine K. identifiziert verdächtigt, andere Verbrechen begangen zu haben, darunter Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Kriegsverbrechen und Menschenhandel.

In ihrem Familienhaus in Mossul, in einem von ISIS gehaltenen Gebiet im Irak, haben Nadine K. und sie Ehemänner bewahren Sprengstoff, Granaten, Gewehre und Pistolen auf und errichten Unterkünfte für weibliche IS-Mitglieder.

Außerdem benutzten sie eine Frau aus der jesidischen Minderheit als Sklavinnen, die vom Ehemann von Nadine K. mit dessen Wissen sexuell belästigt.

Das teilte das Auswärtige Amt am Mittwoch mit Rückführung von 10 ISIS-Anhängern und 27 Minderjährigen, der sich derzeit im Internierungslager Al-Hol im Nordwesten Syriens befindet.

Das sagte Außenministerin Annalena Baerbock in einer Stellungnahme zu der Aktion 27 Kinder „sind Opfer von ISIS und verdienen eine bessere Zukunft durch seine tödliche Ideologie“.

Der Minister fügte hinzu, dass die Mutter andererseits „für ihre Taten zur Rechenschaft gezogen werden müssen“ und betonte, dass einige von ihnen festgenommen würden, sobald sie in Deutschland ankämen.

Annalena Baerbock ergänzte das mit Rückführung, die meisten IS-Kinder deutscher Nationalität wurden zurückgebracht und nur wenige Fälle seien „sehr kompliziert“ muss noch gelöst werden.

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Ricarda Lange

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