Camp Nou wird wieder einmal Träume wahr werden lassen

Die Bara-Frauen spielen an diesem Freitag um 18.45 Uhr erneut im erwartungsgemäß vollen Camp Nou, diesmal im Hinspiel ihres Champions-League-Halbfinals gegen Wolfsburg mit ihrem Tor im Finale in Turin, wo die Mannschaft von Jonatan Giráldez stand beabsichtigen, den im letzten Jahr erreichten Titel erneut zu validieren.

Im Viertelfinalspiel im Camp Nou gegen Real Madrid stellte Bara neben der Qualifikation mit 91.553 Zuschauern einen Weltrekord für ein Frauenfußballspiel auf und markierte einen Meilenstein in der Geschichte des Sports. Die Rückfahrkarten waren praktisch ausverkauft, da für das Spiel keine Stunden verfügbar waren.

Die letzte Konfrontation zwischen Bara und Wolfsburg fand im Halbfinale der Champions League 2019-2020 statt, die aufgrund der Coronavirus-Pandemie in einem Spiel ausgetragen wurde. Deutschland gewann 1:0 in der Reale Arena dank eines Tores von Fridolina Rolfö, der Spielerin, die jetzt Baras Trikot trägt.

Aber Bara, die im Jahr zuvor gerade im Finale des Wettbewerbs 1:4 gegen Olympique de Lyon verloren hatte, fühlte sich zum ersten Mal auf Augenhöhe mit den besten Teams Europas und fand sogar, dass sie den Pass verdient hatten.

Jetzt kommt das Team um Ballon d’Or-Gewinnerin Alexia Putellas mit einer vollen Siegesserie in allen Wettbewerben dieser Saison und mit dem bereits eingesackten Meistertitel nach Wolfsburg. Darüber hinaus hat er Mittelfeldspieler Patri Guijarro, der eine Muskelverletzung in seiner rechten Kniesehne hat, und Stürmerin Caroline Graham Hansen, die sich von dem Coronavirus erholt, genesen.

Die anderen drei Stürmerinnen, Claudia Pina, Asisit Oshoala und Mariona Caldentey, haben nach dem Training in dieser Woche mit dem Team nach Überwindung ihrer jeweiligen Verletzungen viele Zahlen zu ihrer Liste hinzuzufügen. Dagegen fehlen Stürmerin Lieke Martens, die wegen einer Oberschenkelverletzung einen Monat ausfallen muss, sowie Bruna Vilamala, Verteidigerin Jana Fernández und Cata Coll-Torhüterin, die alle langzeitverletzt sind.

Wolfsburg, Tabellenführer der deutschen Liga, traf in einem außergewöhnlichen Moment im Camp Nou ein. Letzte Woche schlugen sie Bayern München im Halbfinale des DFB-Pokals mit 1:3, ihrem zweiten im regulären Wettbewerb. Anfang April hatte er ihn bereits in einem Ligaspiel mit 6:0 geschlagen.

Die schlechte Nachricht für Deutschland ist der Verlust einer ihrer Schlüsselspielerinnen, Mittelfeldspielerin Lena Oberdorf, die sich am Sonntag das Knie verstaucht hat. Auf der anderen Seite haben sie ihre Haupttorhüterin Almuth Schult und Stürmerin Ewa Pajor bereits in voller Form.

Die beiden Teams kämpfen um einen Platz im Finale, wo die beiden besten Teams Frankreichs, Paris Saint-Germain und Olympique de Lyon, in einem anderen Teil der Tabelle gegeneinander antreten. sej/fa/og

Herrick Vogt

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