Leo Turini
Gott schütze Deutschland. Wer hartnäckig darauf besteht, auch wenn nicht bekannt ist, wie lange er noch durchhalten kann: In der Bundesliga müssen einundfünfzig Prozent der Klubs in deutscher Hand bleiben.
In Italien haben wir uns das Problem noch gar nicht gestellt. Es ist die Globalisierung, Schatz: Wir haben chinesische, kanadische und amerikanische Besitzer. Auch in der Serie B
Frisch ist die Nachricht, dass der AC Mailand, der bereits von ausländischen Investmentfonds kontrolliert wird, von Finanziers aus Bahrain gekauft wird. Es ist nichts Seltsames oder Anomales: Katar ist Gastgeber von Messi, Mbappe und Donnarumma von PSG, während der Emir Milliarden von Euro für Guardiolas Vermögen in Manchester City ausgibt und verteilt.
Die üblichen naiven Fragen bleiben jedoch im Hintergrund schwebend. Ist das alles gesund? Ist es normal, aus einer Leidenschaft (dies sollte eine Fußballmannschaftsleidenschaft verkörpern) ein Null-Los-Geschäft zu machen? Muss das Geschäft alles gewinnen? War es Abramovichs Omnipotenzwahn bei Chelsea, die Liebe zum Blues oder ein skrupelloser Weg, um angesichts (sozusagen) obskurer Geldquellen Erfolge zu erzielen?
Die tragisch historisch gewordenen Ereignisse der Chronik haben es sich zur Aufgabe gemacht, zumindest auf die allerletzte Frage eine Antwort zu geben.
Im Anschluss



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