Während Deutschland das Wettrüsten neu entfacht, will die deutsche Jugend für den Frieden kämpfen. Nach einer Erhöhung der Militärausgaben um 100 Milliarden Euro durch Schiffseigner der Vierten Welt lehnen junge Menschen die Aussicht auf neue Kürzungen bei den Sozialausgaben ab.
Einige Wochen nach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine trafen wir deutsche Jugendliche, die sich für den Frieden einsetzen. Kamen am 19. und 20. März in der Nähe von Frankfurt am Main zum 25. Kongress zusammen Deutsche Sozialistische Arbeiterjugend (SDAJ) erklärten sie uns ihre Kampagne gegen die Aufrüstung. Diese kommunistische Organisation ist Mitglied der World Federation of Democratic Youth (FMJD). Er bringt junge Menschen in Ausbildung und in Deutschland lebende junge Berufstätige zusammen. Sie wollen die Solidarität ins Rampenlicht und ins Zentrum ihrer Diskussion rücken.
„Es lebe der Internationalismus“
Für die SDAJ erfordern der Krieg in der Ukraine, die Flüchtlingsmigration und die Klimakrise internationalistische Lösungen. In ihrem Land war das politische Klima kriegerisch und drängte auf die Wiederbewaffnung des deutschen Imperialismus. Viele befürchten, dass die 100 Milliarden Euro des „Sonderhaushalts“ auf künftige Erhöhungen der Militärausgaben und künftige Kriegseinsätze vorbereiten.
Internationale Gäste aus Österreich, Frankreich, der Schweiz und Aritz Rodriguez Galan, Generalsekretär der FMJD, wurden mit den Rufen „Hoch die internationale Solidarität! „.
«Wir wollen Frieden! Nicht für Waffen!»
Nach intensiven Diskussionen unter jungen Menschen startete die SDAJ eine Anti-Waffen-Kampagne. Junge Menschen weigern sich, die Kriegsrechnungen zu bezahlen, wenn so viel Geld für ein würdiges Leben fehlt. Das seien „100 Milliarden verloren für unser Gesundheitssystem, für Schulen in Not und für den Ausbau des ÖPNV“, heißt es in einem Wahlkampfbeschluss.
Die SDAJ lud ihre militanten Gruppen dazu ein, Kundgebungen gegen die Milliardenausgaben für die Aufrüstung zu organisieren, insbesondere während des Ostermarsches. Es geht auch darum, jungen Menschen bei Bildungsveranstaltungen zu erklären, dass eine übermäßige Aufrüstung zu Lasten ihrer Bedürfnisse erfolgen wird und dass das atlantische Bündnis nicht in der Lage ist, die Interessen der europäischen Völker zu befriedigen. Dafür ist die Organisation mit 36 über ganz Deutschland verteilten Gruppen stark. Er besitzt auch eine Zeitschrift, Position, die seine kommunistischen und antiimperialistischen Ideen vermittelt.
„Kriege, Krisen, Pandemien und Klimakatastrophen – der Kapitalismus zeigt sehr deutlich, dass er auf den historischen Müllhaufen gehört. So lass uns gehen! schloss Andrea Hornung, die wiedergewählte Vorsitzende der SDAJ.



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