Die deutsche Tageszeitung „Süddeutsche Zeitung“ verweist auf das Botschaftsmagazin Ukraine in Berlin an das Auswärtige Amt, das – wie er schreibt – „eine Kombination aus Hilferuf und Wunschliste“ ist. Die Ukraine forderte die Bundesregierung auf, angesichts der Konzentration russischer Truppen an der Grenze zur Ukraine „die Kriegsgefahr ernst zu nehmen“.
Der Brief beschrieb die Waffen, die die Ukraine von Deutschland zu erwerben hoffte. Er betonte, dass dies nur eine Verteidigungswaffe sei.
Laut „SZ“ werden Luft- und Raketenabwehrsysteme mittlerer Reichweite, tragbare Raketen- und Flugabwehrsysteme, Drohnenabwehr, Mikrowellenwaffensysteme, elektronische Ortungssysteme sowie Nachtsicht, Überwachungskameras und Munition genannt. Kiew setzt auch auf Fahrzeuge mit verbessertem Minenschutz und Roboter zur Entschärfung von Sprengstoffen.
Deutsche Zurückhaltung
Die Ukraine bat darum, „Anfragen so schnell wie möglich zu bearbeiten“. Sie stützt sich auf die Charta der Vereinten Nationen und das in Artikel 51 verankerte „natürliche Recht auf individuelle oder kollektive Selbstverteidigung“.
Deutschland – im Gegensatz zu einigen Verbündeten Nato, wie die Vereinigten Staaten, Polen, Großbritannien, die baltischen Staaten und die Tschechische Republik – schließen die Möglichkeit von Waffenlieferungen an die Ukraine aus. Sie verweisen auf eine jahrelange Praxis bei Rüstungsexporten sowie auf einen Koalitionsvertrag zwischen SPD, Grünen und FDP, der ihnen eine „Einschränkung der Rüstungsexportpolitik“ auferlegt.
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Bislang hat Berlin es Estland nicht erlaubt, Haubitzen aus Beständen der ehemaligen DDR an die Ukraine abzugeben. Stattdessen kündigte er die Lieferung von 5.000 Helmen an die Ukraine an.
(Zuschauer)
Artikel stammt von der Website deutsche Welle



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