Gruppe deutscher Abgeordneter bereitet Zwangsimpfgesetz vor

Eine Gruppe deutscher Abgeordneter der drei Regierungsparteien hat Arbeitsdokumente erstellt, um die Grundlagen für die Schaffung eines verbindlichen Impfgesetzes zu schaffen, das sie für unverzichtbar für alle über 18 Jahre halten.

Laut dem Dokument, das mehreren deutschen Medien zugänglich ist, darunter dem Netzwerk „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (RND), rechnen Abgeordnete damit, dass alle Einwohner Deutschlands drei Impfstoffe erhalten, deren Hersteller frei gewählt werden können.

Die sieben Abgeordneten, die diese Initiative vorantreiben, die im Wesentlichen den Positionen von Bundeskanzler Olaf Scholz und Gesundheitsminister Karl Lauterbach entsprechen, gehören der Bundestagsfraktion von Sozialdemokraten, Grünen und Liberalen an.

Ziel der Maßnahme sei, so eine der Staatsanwältinnen, die SPD-Bundestagsabgeordnete Dagmar Schmidt, dem RND, bis zum kommenden Herbst eine Grundimmunität zu erreichen, um die neuen Beschränkungen nicht anwenden zu müssen.

Dem Text zufolge sollen staatliche Versicherungsunternehmen eine wichtige Rolle bei der Umsetzung der Maßnahme spielen, da sie dafür verantwortlich sein werden, Impfbescheinigungen von ihren Kunden anzufordern.

Wenn der Kunde sie nicht bereitstellt, benachrichtigt die Versicherungsgesellschaft die zuständige Behörde, die ein Sanktionsverfahren einleiten kann, in dem die betroffene Person eine bestimmte Zeit hat, sich impfen zu lassen, bevor eine Geldstrafe verhängt wird.

Die Abgeordnetengruppe schlug vor, dass die Verpflichtung bis zum 31.12.2023 gelten soll.

Die dreiköpfige Exekutive unter Führung von Scholz hat entschieden, keinen eigenen Gesetzentwurf zur Verabschiedung der Initiative im Deutschen Bundestag vorzulegen.

Wie in der ersten parlamentarischen Debatte zu diesem Thema am 26. Januar zu sehen war, bringt eine andere Gruppe von Abgeordneten, in der auch drei Regierungsformationen vertreten sind, ein weiteres alternatives Projekt zum Abschluss, das von Mitgliedern der liberalen Partei vorangetrieben wird.

Gemäß diesem Vorschlag werden alle Bürger aufgefordert, sich medizinisch über mögliche Impfungen beraten zu lassen. Wenn sich die Impfquote nach einiger Zeit nicht verbessert, wird sie ab einem Alter von 50 Jahren obligatorisch.

Aufgrund der geplanten Sitzungen von Bundestag und Bundesrat kann die Zustimmung zu einem dieser Projekte, das der Unterstützung der Opposition bedarf, frühestens im April erfolgen.

Die logistischen Schwierigkeiten bei der Umsetzung der Maßnahme haben Mitglieder der Bundesregierung veranlasst, dafür zu sorgen, dass sie nur im Sommer gilt.

Ricarda Lange

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