Die Welt macht auf den anhaltenden Streit um die Zukunft Oders aufmerksam. Polnische Pläne für einen Grenzfluss interessieren deutsche Ökologen.
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Fluss Odra Sungai
Die polnisch-deutsche Grenze an der Oder ist etwa 200 Kilometer entfernt. Die Welt weist darauf hin, dass er der letzte naturbelassene Fluss unseres westlichen Nachbarn ist. Im Jahr 2015 unterzeichneten die polnische und die deutsche Seite ein Abkommen, wonach der Fluss vertieft und reguliert werden würde, was dies ermöglichen würde Arbeit für Eisbrecher und den Hochwasserschutz verbessern.
Die Zukunft der Oder? Ökologen mögen den polnischen Plan nicht
„Inzwischen ist jedoch klar, dass der Fluss zu einer internationalen Wasserstraße ausgebaut wird. Prognosen gehen davon aus, dass jährlich 12 Millionen Tonnen Güter transportiert werden“, zeigte die Tageszeitung. „Polen träumt davon, die Oder zum polnischen Rhein zu machen, und Stettin wird das zweite Rotterdam“, sagte Die Welt. „Das wäre eine Katastrophe für die Natur und der einzige Nationalpark Deutschlands mit Auen“, betont der Autor des Textes. „Aber Polen hat Druck gemacht“, heißt es.
Laut Ökologen können Störungen im Flussbett der Oder zu einem Absinken des Wasserspiegels und zur Entwässerung der Landschaft führen. Es kann auch eine Bedrohung für viele Fisch- und Vogelarten darstellen. „Die Behörden haben diese Bedrohung unterschätzt“, sagte Christian Wolter vom Leibniz-Institut der Welt. Der von der Zeitung zitierte Andreas Schmidt vom Bundesamt für Wasserbau in Karlsruhe hingegen sah die Gefahr nicht und argumentierte, die Investition schütze vor Hochwasser. Schmidt sagte auch, Polen habe das Recht, die Wasserstraße zu besitzen. Die Welt betont, dass Unternehmer den Fluss ausbauen wollen. Laut Voltaire wäre eine Kompromisslösung sinnvoll, die er für die Nutzung der Oder für den Transport kleiner Schiffe mit geringem Tiefgang hielt, die keinen Umbau des Liegeplatzes erforderten.
Unsichere Lage
Die Zukunft des Grenzflusses ist vorerst ungewiss. Deutsche Behörden prüfen, ob die Ausbaupläne den Anforderungen des Umweltschutzes entsprechen. Polen wiederum hat Pläne für die nächste Investitionsphase vorbereitet.



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