Am Samstag, 24. August, wurde im Rahmen der Ermittlungen zu einem Messerangriff vom Vortag in Solingen eine Person festgenommen. Später am Abend bekannte sich die Terrormiliz Islamischer Staat zu dem Anschlag, wie Franceinfo berichtete.
Die Ermittlungen zum Messerangriff in Solingen (Deutschland) vom Freitag, 23. August, dauern an. Am Nachmittag stach ein Unbekannter während eines Gemeindefestes auf mehrere Menschen in der Menschenmenge ein, wobei drei Menschen starben und fünf schwer verletzt wurden. Informationen über den Angreifer, der sich noch auf freiem Fuß befindet, sind vorerst unklar: Französische InformationenEs gibt immer noch zu wenige Hinweise auf seinen Körperbau und seine Beweggründe sind unbekannt.
Die Festnahme am Tag nach dem Anschlag, Samstag, 24. August, kann in diesem Fall noch einiges klären. Laut AFP gab die Polizei Düsseldorf bekannt, im Rahmen der Ermittlungen eine Person festgenommen zu haben. Ziel ist es herauszufinden, ob die Person „könnte etwas mit dem Verbrechen zu tun haben„. Am Samstagabend bekannte sich die IS-Gruppe zur Verantwortung, hieß es Französische Informationen. Laut einer Pressemitteilung von Amaq, seinem Propagandaorgan, „Der Täter des Angriffs auf die Christenversammlung in der Stadt Solingen war ein Soldat“ hat gehandelt „Um Muslime in Palästina und überall zu rächen.“
„No-go-Zonen“, eine Lösung gegen Angriffe?
Entsprechend FreigebenDieser neue Angriff hat die Debatte über Einschränkungen beim Tragen von Messern im öffentlichen Raum neu entfacht. Am 2. Juni erlag ein 29-jähriger Polizist seinen Verletzungen, nachdem er in Mannheim von einem radikalislamischen Jugendlichen afghanischer Herkunft in den Kopf gestochen worden war. Bundesinnenministerin Nancy Faeser will das Waffenrecht reformieren und das Verbot des Tragens von Messern, die länger als sechs Zentimeter sind, ausweiten. Er möchte außerdem, dass mehr „Waffenverbotszonen“ eingeführt werden.
Diese Initiative wird seit 2021 von Köln und Düsseldorf, die in der gleichen Region wie Solingen liegen, in bestimmten Festbezirken übernommen. Messer, Schlagstöcke und Tränengas sind an Festabenden, Wochenenden und im Karneval verboten. Allerdings beklagte der Chef der Polizeigewerkschaft PDB, Jochen Kopelke, gegenüber der dpa-Pressestelle den Mangel an Personal zur Überwachung dieser Bereiche.
veröffentlicht am 24. August um 22:40 Uhr, Floréane Marinier, 6Medias



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