Die deutschen Behörden haben den ersten Fall einer Affenpockeninfektion im Land registriert. Nach Angaben des der Bundeswehr angeschlossenen Instituts für Mikrobiologie der Bundeswehr wurde das Virus an diesem Donnerstag (19) bei einem 26-jährigen Brasilianer nachgewiesen, der über Spanien aus Portugal nach Deutschland kam.



„Das Affenpockenvirus wurde erstmals in Deutschland vom Institut für Mikrobiologie der #Bundeswehr nachgewiesen. „Unser Institut in München hat im Jahr 2020 den ersten Fall von Coronavirus diagnostiziert“, teilt das Bundesverteidigungsministerium mit Ihre Twitter-Seite. In Portugal, Spanien und anderen europäischen Ländern kommt es zu Ausbrüchen dieser Krankheit.
Gestern bestätigten die portugiesischen Behörden, dass sie fünf Fälle von Affenpockeninfektionen identifiziert hatten. Spaniens Gesundheitsdienst testet 23 potenzielle Fälle, nachdem Großbritannien Europa wegen des Virus in Alarmbereitschaft versetzt hat.
Laut Reuters sind fünf Patienten aus Portugal von 20 Verdachtsfällen im Land in einem stabilen Zustand. Nach Angaben der portugiesischen Gesundheitsbehörden sind es Männer und leben alle in den Regionen Lissabon und Tejo-Tal.
Die Krankheit
Affenpocken sind eine seltene Virusinfektion, die den menschlichen Pocken ähnelt, wenn auch milder, und erstmals in den 1970er Jahren in der Demokratischen Republik Kongo festgestellt wurde. Die Zahl der Fälle in Westafrika ist im letzten Jahrzehnt gestiegen.
Zu den Symptomen gehören Fieber, Kopfschmerzen und ein Ausschlag, der im Gesicht beginnt und sich über den ganzen Körper ausbreitet.
Nach Angaben der spanischen Gesundheitsbehörden ist die Krankheit beim Menschen nicht hoch ansteckend und die meisten Infizierten erholen sich innerhalb weniger Wochen, obwohl auch schwere Fälle gemeldet wurden.



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