MADRID, 25. September (EUROPA PRESS) –
Der deutsche Automobilhersteller Volkswagen hat Gewerkschaftsforderungen nach einer Lohnerhöhung von 7 % für die Arbeiter in seinen Fabriken und anderen deutschen Industrien abgelehnt.
Stattdessen drohte die Unternehmensleitung des Autobauers den Mitarbeitern im Rahmen der Verhandlungen mit dem Betriebsrat Hannover an diesem Mittwoch mit einer beschleunigten Umsetzung der Sparpläne.
„Anstatt die Kosten zu erhöhen, brauchen wir Kostensenkungen“, sagte Arne Meiswinkel, Personalvorstand von Volkswagen und Verhandlungsführer des Unternehmens. „Dazu sind auch Beiträge der Arbeitnehmer erforderlich“, fügte er hinzu.
„Wir stehen am Anfang eines Konflikts mit dem Unternehmen, der schwierig werden wird“, sagte IG-Metall-Chefverhandlungsführer Thorsten Gröger vor Eintritt in die Sitzung und fügte hinzu, dass es „jederzeit“ zu einem Streik kommen könne. „Beginnt am 1. Dezember, dem Enddatum der Frist für Verhandlungen mit dem Management und den Mitarbeitern.
„Wenn nötig, werden Zehntausende Menschen vor den Toren des Volkswagen-Werks und auf der Straße stehen“, sagte er.
Kündigungsdrohung
Anfang des Monats warnte Volkswagen seine Mitarbeiter vor der Krisensituation und der möglichen Schließung von zwei Werken – rund 15.000 Arbeitsplätze – in Deutschland in den kommenden Monaten.
„Volkswagen braucht jetzt eine Lösung“, sagte der niedersächsische Ministerpräsident und Volkswagen-Aufsichtsrat Stephan Weil am Mittwoch in einer Rede vor dem Landtag. Die Wettbewerbsfähigkeit der Automobilhersteller sei „von grundlegender Bedeutung für den langfristigen wirtschaftlichen Erfolg und die Arbeitsplatzsicherheit“, sagte er.
Deutschlandweit hängen mehr als 770.000 Arbeitsplätze von der Automobilindustrie ab und allein im Saarland arbeiten rund 17 % aller Arbeitnehmer in der Automobilbranche.
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