Heppner verfolgt seine internationale Wachstumsstrategie. Seit 2017 hat die Gruppe HaCas Niederlande und AB Transports Deutschland, Hamacher Logistik und ABC Logistik übernommen. Es beteiligte sich an der spanischen Eurobeta und baute internationale Partnerschaften mit den Konzernen Koch und Gebrüder Weiss auf.
Heppner schloss im Januar zwei neue Übernahmen ab. Das Neueste betrifft Safram. Das in der Schweiz ansässige Unternehmen hat Niederlassungen in Frankreich, Deutschland, Großbritannien und Ungarn. Es erzielt einen Umsatz von 90 Millionen Schweizer Franken und beschäftigt 400 Mitarbeiter. Mehr als 90 % seiner Aktivitäten werden im Bereich des Straßentransports und der Spedition durchgeführt. Der Rest stammt aus Logistikverträgen.
Safram verwaltet sechs Plattformen in Frankreich, Großbritannien und der Schweiz. Diese Standorte haben eine Gesamtlagerkapazität von 60.000 m2. Mehr als 40 % dieser Fläche stehen unter Seveso- oder ähnlichem Status. Sie widmen sich dem Umgang mit als gefährlich eingestuften Gütern, einer der Spezialitäten von Safram im Bereich Transport und Logistik.
Dieses Know-how stärkte Heppner bei gefährlichen Produkten, da er wusste, dass sein Kuriernetzwerk in Frankreich und im Ausland dies bereits akzeptierte. Mit der Integration von Safram gab die Gruppe ihre Absicht bekannt, eine neue Geschäftseinheit zu schaffen, die sich diesen sensiblen Artikeln widmet.
Entwicklung in Belgien
Die zweite externe Wachstumsoperation, die im Januar von Heppner abgeschlossen wurde, betrifft das Unternehmen Dina. Das Unternehmen mit Sitz in der belgischen Gemeinde Ternat, westlich von Brüssel, ist im Straßengüterverkehr und im Transportwesen tätig. Der Umsatz erreichte 12 Millionen Euro.
Dina beschäftigt etwa hundert Mitarbeiter direkt und über ihre Transportsubunternehmer. Es betreibt eine Flotte von etwa vierzig Fahrzeugen und ein Lager von 5.000 m2. Durch diese Akquisition kann Heppner nun eine Lieferung innerhalb von 24 Stunden anbieten.



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