Was ist eine okzipitozervikale Luxation?

Hierbei handelt es sich um eine traumatische Verschiebung zwischen dem Schädel und dem ersten Halswirbel, dem Atlas.

Julia Horn.  Das 19-jährige Mädchen wurde nach einer umfangreichen Suchaktion tot aufgefunden.  Er verschwand während einer Wanderung auf dem Tres Marías-Hügel.

A okzipitozervikale Luxation So wie dasDie deutsche Touristin Julia Horn leidet in San Juan Hierbei handelt es sich um eine traumatische Verschiebung zwischen dem Schädel und dem ersten Halswirbel, dem Atlas. Deshalb heißt es okzipito-atloide Dislokation. Hierbei handelt es sich um eine seltene, aber sehr schwere Verletzung, die bei hochenergetischen Traumata wie Stürzen aus großer Höhe oder Verkehrsunfällen usw. auftritt. Eine Verschiebung des Schädels zur Halswirbelsäule kann sein: vorwärts, rückwärts oder oben.

Diese okzipito-zervikale Luxation ist sehr instabil und weist bei Auftreten eines Traumas eine hohe Sterblichkeitsrate auf. Um dies zu verstehen, müssen Sie etwas Wichtiges über die Anatomie des okzipito-zervikalen Übergangs verstehen: Der Hirnstamm verläuft durch diese Verbindungsstelle, eine Nervenstruktur, die das Gehirn mit dem Rückenmark verbindet.

Nahezu alle Informationen, die das Gehirn empfängt und sendet, passieren das Gehirn. Darüber hinaus verfügt das Gehirn über viele lebenswichtige Nervenkerne, beispielsweise für die Steuerung der Atmungsaktivität. Der Hirnstamm ist eine lebenswichtige und dennoch fragile Struktur. Daher kann eine kraniale Verschiebung des ersten Halswirbels zu einer dauerhaften Schädigung des Hirnstamms führen, die in vielen Fällen zum Tod führt.

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In Fällen, in denen führt nicht zum TodDas Vorhandensein neurologischer Defizite unterschiedlichen Ausmaßes ist normal, wie zum Beispiel: Schwierigkeiten oder Unfähigkeit, ein oder mehrere Gliedmaßen zu bewegen (kann direkt zu Tetraplegie führen), Veränderungen der Empfindlichkeit in verschiedenen Körperteilen, Schwierigkeiten beim Schlucken oder beim Bewegen der Zunge oder der Zunge. Gesicht, unter anderem.

In Fälle, die ein Trauma überleben, kann mit einer okzipito-zervikalen Fixierung behandelt werden, bei der eine Prothese mit Schrauben eingesetzt wird, die die Verbindung zwischen Schädel und Halswirbelsäule fest und stabil halten. Dies erfordert die Platzierung von Schrauben sowohl im Schädel- als auch im Halswirbelbereich. Dadurch wird die obere Halswirbelsäule stabilisiert, die bereits eingetretenen Nervenschäden werden jedoch nicht behoben.

Neurochirurg (MN 130405). Instagram: @consultoriodedolor, Website: www.consultoriodedolor.com.ar

Rafael Schröder

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