Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft ließ Frankreich am Dienstag, 21. Mai 2024, zum Abschluss der WM-Gruppenphase keine Chance. Gegen Lettland (8:1) und Kasachstan (8:2) war der deutsche Angriff sehr überzeugend. Im Viertelfinale wartet die Schweiz.
Das DEB-Team gewann schließlich souverän mit 6:3 (1:1, 3:2, 2:0) gegen Frankreich; Unterdessen gelang es der Mannschaft von Nationaltrainer Harold Kreis, die drei Vorsprunge Frankreichs auszugleichen.
Der Vize-Weltmeister trifft am Donnerstag im Viertelfinale auf die Schweiz. Die Schweiz erreichte am letzten Spieltag der Vorrunde mit einem Ergebnis von 3:1 (0:0, 2:1, 1:0) gegen Finnland den zweiten Platz in der Gruppe A und ist damit der Gegner des DEB-Teams in Ostrava.
Burkhard Hupe, Sportschau, 21. Mai 2024 16:06
Schweiz – Fünfter
In den Jahren 2010, 2021 und 2023 besiegte die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes die Schweiz im Achtelfinale. Das deutsche Team ist auch das letzte Ziel der Schweiz bei den Olympischen Spielen 2018. „Es macht immer Spaß, gegen sie zu spielen. Sie haben vielleicht ein wenig Angst vor uns, wenn man sich die letzten Jahre anschaut.“sagte NHL-Star JJ Peterka darüber Büffelschwert.
Stachowiak mit Doppelpack
Wojciech Stachowiak (32./42. Minute), Marc Michaelis (20.), Lukas Kälble (26.), Maxi Kastner (33.) und Lukas Reichel (45.) erzielten Tore für die deutsche Mannschaft und stellten ebenfalls einen Rekord auf. Noch nie ist es einer Mannschaft des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) gelungen, in der Vorrunde der Weltmeisterschaft 34 Tore zu erzielen. 30 Tore bei der WM 1992 waren der bisherige Rekord.
„Es war ein verlorenes Spiel für uns“Stachowiak sagte später bei einer Sportveranstaltung: „Aber wir wollen alles richtig machen, um mit viel Selbstvertrauen ins Viertelfinale zu gehen.“
„Frankreich war von Anfang an aggressiv und feurig. Wir hatten ein wenig Mühe, es abzufangen.sagte Bundestrainer Harold Kreis kritisch: „Aber im zweiten Viertel haben wir es besser gemacht und ab der zweiten Hälfte des zweiten Viertels haben wir es sehr gut gemacht.“
Der fünfte Viertelfinaleinzug in Folge war vor dem ersten Start am Dienstagmorgen mit vier Siegen gegen die Slowakei, Lettland, Kasachstan und Polen so gut wie gesichert. Angesichts der heißen Phase der Weltmeisterschaft am Donnerstag möchte Kreis seine Spieler jedoch weder ersetzen noch schonen.
Frankreich hat gut gespielt
Wie am Vortag Gruppensieger Schweden hatte auch die DEB-Auswahl gegen Frankreich, das wenig erfreulich spielte, längere Zeit Probleme. Einzelauftritte von Stachowiak, Jonas Müller und anderen NHL-Torschütze JJ Peterka scheiterte am guten französischen Torhüter Quentin Papillon.
Andererseits musste auch NHL-Torwart Philipp Grubauer gehen. Seattle Kraken zeigte seine Klasse mehrmals. Als Frankreich perfekt konterte, war auch Rosenheimer hilflos: Valentin Claireaux verwandelte souverän zum 0:1 (17.). Michaelis glich 56 Sekunden vor Ende der ersten Halbzeit aus. Für den Neu-Mannheimer war es bereits der dritte Treffer des Turniers.
Ein Mitteldrittel mit Offensivkraft auf beiden Seiten
Auch wenn für Frankreich nichts auf dem Spiel steht, ist die Mannschaft von Trainer Philippe Bozon dennoch spielfreudig. In einer wilden Mittelhälfte nutzte Frankreich dank der langjährigen DEL-Stürmer Anthony Rech (21) und Sacha Treille (27) den Vorteil. Kälble mit seinem dritten Tor in Ostrava (26.) und Stachowiak (32.) sorgten für den Ausgleich. Nach Kastners Tor 22 Sekunden später führte die deutsche Mannschaft erstmals mit 4:3. Die beiden anderen deutschen Tore von Peterka und Leonhard Pföderl wurden nach Videostudie festgehalten.
Im Schlussdrittel zeigte die Bezirksmannschaft ihren Willen zum Torerfolg. Stachowiak mit seinem zweiten Tor (42.) und NHL-Stürmer Reichel von den Chicago Blackhawks (45.) sorgten schnell für den 6:3-Endstand. Lediglich das Ausscheiden von Frederik Tiffels kurz vor Schluss nach einem Tabellencheck machte den fünften Erfolg der siebten Vorrunde zunichte. Dem Berliner Spieler könnte sogar eine Teilnahmesperre im Viertelfinale auferlegt werden.
Der Rest des Spielplans
| Viertelfinale, Donnerstag, 23. Mai | ||
|---|---|---|
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16:20, Prag |
Kanada – Slowakei |
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16:20, Ostrava |
Schweiz – Deutschland |
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20:20, Prag |
Vereinigte Staaten – Tschechische Republik |
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20:20, Ostrava |
Schweden – Finnland |
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| Ruhetag, Freitag, 24. Mai. | ||
| Halbfinale, Samstag, 25. Mai | ||
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14:20 |
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18:20 |
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| Endgültig, also 26.5. | ||
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20:20 |
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| Spiel um Platz drei, 26. Mai. | ||
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15:20 |
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