14.05.2024 09:26:44
Daten zeigten am Montag, dass die von ausländischen Akteuren begangene Cyberkriminalität in Deutschland im Jahr 2023 um 28 % gegenüber dem Vorjahr zugenommen habe, zu einer Zeit, in der in Europa die Besorgnis über mutmaßliche russische Hacker und Spione im Vorfeld der Wahlen wächst.
„Die Bedrohungslage im Bereich Cybersicherheit bleibt hoch“, sagte Bundesinnenministerin Nancy Faeser bei der Vorstellung des Berichts im Bundeskriminalamt in Wiesbaden.
Die Zahl der von ausländischen Akteuren begangenen Cyberkriminalität ist seit der Festlegung dieser Zahl durch die deutschen Behörden im Jahr 2020 weiter gestiegen. Im Jahr 2022 erreichte der Anstieg 8 %.
Anfang des Monats beschuldigte Deutschland Russland, Cyberangriffe gegen Verteidigungs- und Luft- und Raumfahrtunternehmen sowie die Regierungspartei gestartet zu haben.
Diese vom russischen Militärgeheimdienst verursachten Angriffe „zeigen das Ausmaß der Bedrohung“, sagte Faeser. „Wir werden uns vom russischen Regime nicht einschüchtern lassen. Wir werden weiterhin alles tun, um unsere Demokratie vor russischen Cyberangriffen zu schützen, und wir werden die Ukraine weiterhin unterstützen.“
- Veröffentlicht am 14. Mai 2024 um 10:39 IST
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