Die Gewinnerin des Miss Germany 2024-Wettbewerbs, Apameh Schönauer, eine Deutsche iranischer Herkunft und 39-jährige Architektin, wurde zum Ziel einer Hasskampagne in sozialen Netzwerken. Seit seiner Krönung am 24. Februar ist er Zielscheibe sexistischer und rassistischer Äußerungen.
„Sie ist weder deutsch noch schön! Das ist lächerlich!“, „Das ist das Ergebnis von 12 Jahren Wokismus, Linkismus und Dekonstruktion“ oder sogar „5 bis 10 schöne Frauen leben in meiner Straße.“ Miss Germany 2024 ist derzeit Ziel einer Welle von Hasskommentaren in den sozialen Medien.
Apameh Schönauer ließ sich von diesen feindseligen Kommentaren keineswegs entmutigen, sondern reagierte entschieden: „Ich werde nicht auf Hassreden reagieren. Konstruktive Kommentare nehme ich gerne an, alles andere ignoriere ich.“
Diese Situation erinnert uns an die Kontroverse um Miss France 2024, Eve Gilles. Er wurde auch Opfer ähnlicher Kritik an seinem Aussehen, insbesondere an seinem Haarschnitt.
„Ich feiere immer Weihnachten und das iranische Neujahr“
Die 39-jährige Apameh Schönauer lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in Berlin. Er wurde in Teheran geboren und verließ im Alter von sechs Jahren mit seiner Familie den Iran, um in Deutschland Freiheit zu suchen. Obwohl sie nicht ganz den traditionellen Schönheitsstandards entsprach, die oft mit Miss-Wettbewerben in Verbindung gebracht werden, berührte ihre persönliche Geschichte die Herzen einer sechsköpfigen Jury, die sie unter 15.000 Kandidatinnen zur Miss Deutschland 2024 krönte.
Sie müssen wissen, dass die Veranstaltung, die seit 2019 ihren Namen in „Miss Germany Awards“ geändert hat, ihre Auswahlkriterien geändert hat und nun mehr die Persönlichkeit und das Engagement der Kandidatinnen in den Vordergrund stellt als ihr äußeres Erscheinungsbild.
Apameh Schönauer will ihren Ruhm nutzen, um die Rechte der Frauen zu verteidigen. Ihr Ziel ist es, „jungen Frauen dabei zu helfen, ihre Träume zu verwirklichen“. Euronews-Berichte. „Ich denke, Deutschland muss seine Arme mehr öffnen und uns bunter werden lassen“, fügte er hinzu.
Als Aktivistin und Gründerin einer Organisation zur Verteidigung unterdrückter Frauen legte sie besonderen Wert auf die Integration eingewanderter Frauen in die Aufnahmegesellschaften und förderte gleichzeitig die Wahrung ihrer kulturellen Identität. „Ich feiere immer Weihnachten und das iranische Neujahr“, sagte er.



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