Die Rücktrittswelle an der Spitze von Ivanhoé Cambridge, der Immobilientochter der Caisse de dépôt etplacement du Québec (CDPQ), geht weiter. Diesmal passierte es Christian Daumann, dem Chef seines Büros in Berlin, Deutschland Zeitung.
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Fünf Tage lang, vom 1äh Im März fungiert der ehemalige deutsche Strongman Ivanhoé Cambridge als CEO von QSix Activities in Germany, einem großen Immobilienunternehmen mit Sitz in London und Niederlassungen in Amsterdam und Berlin. In einer Pressemitteilung lobte QSix seine umfangreiche Erfahrung, sein Kontaktbuch und seine beneidenswerten politischen Verbindungen.
Christian Daumann wurde im September 2019 von der Immobilientochter Caisse beauftragt, unter anderem mit dem Auftrag, eine offizielle Niederlassung von Ivanhoé Cambridge in Berlin zu eröffnen. Unter seiner Führung verdreifachte sich das Portfolio von Ivanhoé im Land und macht mehr als 10 % seines Portfolios in Europa (20 Milliarden US-Dollar) aus.
Ivanhoe schwieg
Die Umstände seines Abgangs im vergangenen November und die Behandlung, die Herr Daumann erfahren hat, werden derzeit vom Management von Ivanhoé in Montreal streng geheim gehalten, während dieses eine der schlimmsten Krisen seiner Geschichte durchlebt.
Am Montag lehnte Ivanhoé Cambridge es ab, uns ein Interview zu diesem Thema zu gewähren. Doch per E-Mail bestätigte sein Management den Weggang von Herrn Daumann und seine Absicht, seine Aktivitäten im Land fortzusetzen.
„Derzeit sind drei Mitarbeiter von Ivanhoé Cambridge in Deutschland ansässig und wir möchten bekräftigen, dass dieses Land für uns weiterhin ein wichtiger Standort ist“, antwortete das Unternehmen.
Andererseits hat die Immobilienabteilung von CDPQ keine Antworten zur Zukunft ihres Berliner Büros gegeben (wird es geöffnet bleiben?). Es steht auch nicht im Zusammenhang mit seiner Absicht, einen Ersatz für die Leitung seines Büros in Berlin zu finden.
Derselbe Schleier wird uns auch bei der Beantwortung folgender Fragen auferlegt: Ist Herr Daumann aus freien Stücken gegangen? Hat er eine Abfindung erhalten? Wenn ja, wie viel kostet es bitte? Die einzige Antwort war ein Satz aus sechs Wörtern: „Wir haben nichts hinzuzufügen.“
Dritter Abgang
Die Bestätigung der Abgänge erfolgt, da die Besorgnis unter den 490 Mitarbeitern von Ivanhoé Cambridge, die noch in Montreal und anderswo auf der Welt arbeiten, zunimmt. Die Ankündigung der Aufnahme der Organisation in die Caisse de dépôt ließ das Schlimmste befürchten.
Vor zwei Wochen warnte der Präsident der Caisse de dépôt, Charles Emond, bei der Präsentation der Finanzergebnisse 2023, dass es in den kommenden Monaten zu erheblichen Entlassungen kommen werde.
Nach der Ankündigung der Rückführung ihrer Aktivitäten innerhalb von CDPQ gab die Muttergesellschaft, Präsidentin und CEO Nathalie Palladitcheff, im Januar ihren Rücktritt bekannt. Letzterer wird, wie aus der Pressemitteilung hervorgeht, seine Position Ende April ohne Abfindung verlassen. MICH Palladitcheff weigerte sich bisher, über seine berufliche Zukunft zu sprechen.
Letzte Woche haben wir außerdem den Rücktritt von Karim Habra, Leiter Europa und Asien-Pazifik bei Ivanhoé Cambridge, bekannt gegeben. Von Paris aus ist er für 76 Mitarbeiter in Paris, London, Berlin, Sydney, Singapur, Shanghai und Mumbai verantwortlich.
Sein Weggang sei freiwillig und offiziell werde ihm keine Abfindung gezahlt, sagte Ivanhoé. Ebenso wie Herr Daumann, den er persönlich zum Leiter der Unternehmensaktivitäten in Deutschland ernannt hat, bleibt auch Herr Habra unersetzlich.
Caisse de dépôt etplacement du Québec immobilienvermögen
- CDPQ-Gesamtvermögen*: 434 Milliarden US-Dollar
- Immobilienvermögen von Ivanhoé Cambridge: 77 Milliarden Dollar
*Gesamtwert, einschließlich Ivanhoé Cambridge-Portfolio, Stand 31. Dezember 2023.
Quelle: CDPQ und Ivanhoé Cambridge



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