Er will sein Verschwinden vortäuschen, um sein Leben neu zu beginnen. Eine 24-jährige Deutsch-Irakerin steht seit Dienstag vor einem deutschen Gericht wegen des Mordes an einer jungen Frau, die ihr über soziale Netzwerke in die Schuhe geschoben wurde. Vor dem Landgericht Ingolstadt wurde der Prozess wegen „Doppelmordes“ eröffnet. Er wird versuchen, den Fund der Leiche einer 23-jährigen Kosmetikerin zu erklären, die im August 2022 erstochen wurde.
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Nach Angaben der Staatsanwaltschaft wurde sie Opfer eines Plans des Angeklagten, der aufgrund familiärer Probleme auf Instagram nach Frauen suchte, die wie sie aussahen, um sie zu töten und die Menschen an seinen eigenen Tod glauben zu lassen.
Der inzwischen 24-jährige Angeklagte sei vor dem Mord mit mehreren potenziellen Zielpersonen in Kontakt gestanden und habe ihnen unter verschiedenen Vorwänden Treffen angeboten, erklärte die bayerische Polizei bei einer Pressekonferenz zu dem Fall. . Schließlich stimmte eine ebenfalls in Süddeutschland lebende Kosmetikerin dem Treffen zu.
Der Plan wäre fast aufgegangen
Der Angeklagte, der in den sozialen Medien Ratschläge zu Mode und Make-up gab, versprach angeblich kostenlose Behandlungen in einem Kosmetikstudio. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft brachten die Deutsch-Irakerin und ein Komplize das Opfer in ein Waldstück und töteten es mit mehreren Stichwunden. Anschließend legten sie ihre Leiche angeblich in das Auto des Angeklagten, um die Idee ihres Todes zu untermauern.
Den von der Presse zitierten Ermittlern zufolge ähnelte das Opfer dem Verdächtigen „bemerkenswert“ mit langen braunen Haaren, dunkler Haut und einem stark geschminkten Gesicht. So weit, dass seine eigene Familie zugab, ihn erkannt zu haben, als seine Leiche im Fahrzeug gefunden wurde.
Bezogen auf Der Spiegel, die Angeklagte war Mitglied der jesidischen Gemeinschaft und hatte sich vor dem Vorfall von ihrem Ehemann getrennt und damit ihre engsten Angehörigen verärgert. Zuvor habe er versucht, einen Killer anzuheuern, um seinen Schwager zu töten, nachdem dieser versucht hatte, ihre Trennung zu verhindern, behauptet diese Zeitschrift.



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