Deutschland: Politischer Schock durch rechtsextreme Gruppen im europäischen Riesen (und Angela Merkel bleibt damit ohne Nachfolgerin)

  • Jenny Hill
  • Berliner Korrespondent

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Angela Merkel bezeichnete die Ereignisse in Thüringen als „unverzeihlich“.

Im Februar 1930 war Adolf Hitler gut gelaunt. „Unseren größten Erfolg hatten wir in Thüringen“, schrieb er. „Wir sind dort die wichtigste Partei. Die regierungswilligen Parteien in Thüringen können ohne unsere Mitwirkung keine Mehrheit erreichen.“

Deutschland hat sich möglicherweise zu „nie wieder“ verpflichtet. Doch 90 Jahre später spielten rechtsextreme Gruppen in den ostdeutschen Bundesländern erneut, wenn auch kurzzeitig, diese Rolle.

Die Wahl eines Liberalen zum Regierungschef Thüringens in der vergangenen Woche gelang dank der Unterstützung rechter Parteien Alternative für Deutschland (AfD) hatte ein politisches Erdbeben ausgelöst, das das Rückgrat des Landes erschütterte und mit dem Rücktritt der Erfolgspartei endete Angela Merkel.

Thüringen-Krise

Bis vor wenigen Tagen hatten nur wenige Deutsche davon gehört Thomas Kemmerich.

Friederic Beck

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