Borussia Dortmund verabschiedet sich nach der 0:2-Niederlage gegen Stuttgart am Mittwoch aus dem DFB-Pokal, nachdem der Drittligist Saarbrücken Eintracht Frankfurt ausgeschaltet hatte.
Der Kampf um das Pokalturnier blieb nach dem jüngsten Rückschlag von Dortmund, das sich für das Achtelfinale der Champions League qualifizierte, in Deutschland jedoch strauchelte, offen. Saarbrücken war erneut überrascht, weil sie in der Vorrunde gerade erst Bayern München eliminiert hatten.
Von den acht Mannschaften, die im Viertelfinale antreten werden, sind mit Bayer Leverkusen, Stuttgart und Borussia Mönchengladbach nur noch drei Erstligisten übrig, und keiner von ihnen hat in den letzten 25 Jahren den Pokal gewonnen.
Enzo Millot bereitete Serhou Guirassy in der 54. Minute für Stuttgarts erstes Tor vor, nachdem der guineische Stürmer die Verteidiger abgewehrt hatte, ein Tor erzielte und sein 18. Saisontor erzielte. Maximilian Mittelstädt bereitete Silas in der 77. Minute auf den zweiten Treffer vor.
Dieses Ergebnis unterstreicht die Kluft zwischen Dortmund in nationalen und europäischen Wettbewerben. Das Team von Edin Terzic führt seine Gruppe in der Champions League an, zu der auch Paris Saint-Germain und Newcastle gehören. Allerdings waren seine Leistungen in den letzten Wochen in der Bundesliga und im Pokal durchaus besorgniserregend, er sammelte in fünf Ligaspielen nur fünf Punkte und schied nun im Pokal aus.
Für die Stuttgarter ist dieser Sieg ein weiterer Erfolg in ihrer beeindruckenden Saison, denn sie liegen auf dem dritten Tabellenplatz der Bundesliga.
Saarbrücken träumt nach dem 2:0-Sieg gegen Frankfurt, Vizemeister der letzten Pokalaustragung, weiter.
Kai Brünker erzielte in der 64. Minute den ersten Treffer und Luca Kerber fügte in der 78. Minute den zweiten Treffer hinzu. Für die Gäste wurde es noch schlimmer, nachdem Noel Futkeu eine rote Karte erhielt, nachdem er einen Spieler gefährlich getreten hatte, als sie nicht um den Ball kämpften.
Bundesliga-Spitzenreiter Leverkusen besiegte den Zweitligisten Paderborn problemlos mit 3:1 und verlängerte damit seine ungeschlagene Serie auf wettbewerbsübergreifend 21 Spiele.
Für die Mannschaft von Xabi Alonso punkteten der Nigerianer Victor Boniface, der Argentinier Exequiel Palacios und der Tscheche Patrik Schick. Sebastian Klaas traf für Paderborn.
Die schlechte Nachricht für Leverkusen war, dass ihr Mittelfeldspieler Florian Wirtz kurz vor der Pause nach einer Knöchelverletzung ausschied.
Hertha Berlin gewann ein spannendes Duell mit 5:3 im Elfmeterschießen gegen den Zweitligisten Hamburg, nachdem sie die Verlängerung mit 3:3 beendeten.



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