Nachrichtenagentur Fiocruz

Fiocruz unterzeichnete am Montag (12.04.) über das Institut für Pharmazeutische Technologie (Farmanguinhos) eine technische und wissenschaftliche Kooperationsvereinbarung für die Registrierung geklonter Generika mit der National Health Surveillance Agency (Anvisa) mit der National Health Surveillance Agency (Anvisa). Chagas-Krankheit. Die Partnerschaft wurde mit dem deutschen multinationalen Unternehmen Bayer AG unterzeichnet, dem Eigentümer von Nifurtimox®, das zur Behandlung dieser Krankheit indiziert ist und dessen Zulassung in den USA, Bolivien, Chile und El Salvador als Alternative zu Benznidazol zugelassen ist. Ziel dieser Partnerschaft ist es, den Zugang zur Behandlung für Patienten durch das Integrierte Gesundheitssystem (SUS) zu erweitern.

Laut dem Chagas Epidemiology Bulletin des Gesundheitsministeriums (MS) gibt es in Brasilien ab 2021 schätzungsweise eine Million Menschen, die von der Chagas-Krankheit betroffen sind. Die Vereinbarung steht also im Einklang mit der Mission von Farmanguinhos/Fiocruz. das offizielle Labor von MS, um integrierte und nachhaltige Lösungen für SUS anzubieten.

Dieses von Bayer hergestellte Medikament wird gemäß dem klinischen Protokoll und der Therapierichtlinie für die Chagas-Krankheit Nr. 397 von 2018 zur Behandlung der Ätiologie bei Kindern und Jugendlichen in einer unbestimmten chronischen Phase und in akuten Fällen für alle Altersgruppen empfohlen . Gruppe, in Situationen, in denen Benznidazol nicht ausreichend vertragen wird.

Daher werden ein qualifiziertes technisches Team, Ressourcen und Materialien bereitgestellt, um die Möglichkeit eines zukünftigen Technologietransfers für die Produktion und Lieferung von Nifurtimox® zu bewerten. In der Zwischenzeit wird Farmanguinhos/Fiocruz für den Registrierungsprozess bei Anvisa und für die Zertifizierung der Arzneimittelvertriebserlaubnis in seinem Namen verantwortlich sein.

Ricarda Lange

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