Übereinstimmen extrem rechts Die Alternative für Deutschland (AfD) sagte, ihr stellvertretender Vorsitzender Tino Chrupalla sei bei einem „gewalttätigen Zwischenfall“ bei einer Wahlkampfveranstaltung am Mittwoch (04.10.2023) im südlichen Bundesland Bayern verletzt worden. Deutsch.
Nationales Büro AfD Es hieß, Chrupalla sei in der Stadt Ingolstadt ins Krankenhaus eingeliefert worden, wo er vor der Landtagswahl am Sonntag in Bayern an einer Wahlkampfveranstaltung teilgenommen habe.
In einer kurzen Polizeierklärung hieß es, dass Chrupalla gegen 16:30 Uhr (14:30 UTC) hinter der Bühne medizinisch behandelt werden musste und dann ins Krankenhaus gebracht wurde, aber „zu diesem Zeitpunkt gab es keine offensichtlichen Verletzungen“.
Es gibt keine Details zu dem Vorfall
Ein Vertreter der Staatsanwaltschaft Ingolstadt sagte der Nachrichtenagentur AFP, dass die Ermittler eine mögliche Körperverletzung prüfen. Chrupallas Zustand sei stabil und er werde „über Nacht unter intensiver medizinischer Beobachtung“ stehen, sagte ein AfD-Sprecher am Mittwoch der Nachrichtenagentur dpa.
Weitere Einzelheiten zu dem Vorfall wurden zum jetzigen Zeitpunkt nicht bekannt gegeben. Die Polizei startete einen Zeugenaufruf und forderte die Teilnehmer der AfD-Demonstration auf, Fotos oder Videos von der Veranstaltung zur Verfügung zu stellen.
Was ist bei der Kundgebung passiert?
Ein Zeuge berichtete der Lokalzeitung Donaukurier, der AfD-Chef habe mehrere „Selfies“ gemacht und sei dann zusammengebrochen. Ein örtlicher AfD-Vertreter sagte der dpa, Chrupalla sei bei der Veranstaltung als Redner angesetzt gewesen, sei aber von der Crew erwischt worden.
Andreas Aichele, Sprecher der Polizei Oberbayern, sagte später, es sei unklar, ob der Politiker angegriffen worden sei, gestürzt sei oder sich einfach unwohl gefühlt habe. Aichele sagte, die Behörden schließen nichts aus und eine Untersuchung sei im Gange.
Chrupalla, 48, leitet seit vier Jahren die einwanderungsfeindliche Partei. Am Dienstag, dem Tag der Deutschen Einheit, sagte ihre Vorsitzende Alice Weidel öffentliche Vorträge ab und nannte als Grund konkrete „Sicherheitsbedenken“.
ct (afp, dpa, ap)



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