Svenja Grimm: Von der deutschen Universität zum chilenischen Olympia-Traum
Svenja studiert International Business und Chile bietet tolle berufliche Möglichkeiten. Um in dem Land, in dem sie gerade angekommen war, neue Leute kennenzulernen, entschied sie sich für das Reiten, eine Sportart mit großer Tradition in Deutschland, die sie einst in ihrer Heimat praktiziert hatte. Schließlich würde er seinen Job aufgeben, um dieser Leidenschaft nachzugehen.
„Ich bin sehr wettbewerbsfähig und wenn ich etwas mache, möchte ich es gut machen. Es ist unmöglich, es gleichzeitig mit meinem Job zu machen, wegen Reiseproblemen und weil ich sehr lange arbeite. Ich kann drei Tage lang nicht trainieren.“ und es dann nicht tun“, erklärte er in einem Interview Sport 13. „Ich habe die Entscheidung getroffen, meinen Traum zu verwirklichen, eine Medaille zu gewinnen und diesen Weg weiterzugehen. Sofort habe ich die Entscheidung getroffen, meinen Job aufzugeben und mich dem Sport zu widmen.“
Und ein Traum führte zum anderen, denn ihre berufliche Hingabe an den Pferdesport eröffnete ihr die Möglichkeit, eines Tages ihr Gastgeberland Chile zu repräsentieren. Der Prozess zur Erlangung der doppelten Staatsbürgerschaft begann im Jahr 2019 und vor einigen Monaten, im Vorfeld der Panamerikanischen Spiele 2023 in Santiago, erhielt er schließlich die Erlaubnis, unter chilenischer Flagge anzutreten.
„Dies ist das erste Mal, dass Chile Gastgeber der Panamerikanischen Spiele ist, und für mich ist es eine einmalige Gelegenheit“, gab er wenige Tage vor Santiago 2023 gegenüber der International Equestrian Federation (FEI) zu.
Eine einmalige Gelegenheit, die ihm nun neue Horizonte eröffnet: die Möglichkeit, Chile, seine zweite Heimat, bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris zu vertreten.



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