Wintershall Dea, ein deutsches Unternehmen, wird im Zuge seiner Unternehmensumstrukturierung 500 Stellen abbauen

MADRID, 5 (EUROPA PRESS)

Wintershall Dea, eine Tochtergesellschaft des deutschen Chemiekonzerns Basf, gab am Dienstag bekannt, dass sie den Abbau von rund 500 Stellen, davon 300 in Deutschland, plant, um die Verwaltungskosten zu senken.

Insbesondere, so schätzte das Unternehmen in einer Mitteilung, werde es im Rahmen des angekündigten Restrukturierungsplans jährliche Einsparungen von 200 Millionen Euro geben, mehr als die Hälfte davon werde durch Stellenabbau entstehen.

„Wir haben unsere Arbeitsweise verändert und unsere internationalen Geschäftseinheiten gestärkt. „Dazu mussten wir den schwierigen Schritt gehen und unser Team in Deutschland verkleinern“, beklagte der Generaldirektor von Wintershall Dea, Mario Mehren.

Der Stellenabbau muss sozialverträglich erfolgen, wobei der Großteil der Entlassungen (ca. 300 Mitarbeiter) in Deutschland erfolgt. Der genaue Plan wird nun mit dem Betriebsrat ausgehandelt und Wintershall Dea hat angekündigt, im dritten Quartal 2023 Mittel in Höhe von 225 Millionen Euro für die Umsetzung des Restrukturierungsplans bereitzustellen.

Darüber hinaus wird Wintershall Dea im Rahmen eines Kostensenkungsplans seinen Vorstand auf drei Mitglieder verkleinern. Es handelt sich dabei um Chairman und CEO Mario Mehren, Chief Operating Officer (COO) Dawn Summers und Chief Financial Officer (CFO) Paul Smith.

Schließlich wird die deutsche Stadt Kassel der Standort des alleinigen Hauptsitzes von Wintershall Dea sein. Seit der Fusion mit Dea im Jahr 2019 verfügt das Unternehmen über zwei Standorte, einen in Kassel und einen weiteren in Hamburg. Nun werden rund 100 Stellen von Hamburg nach Kassel verlagert, „verantwortungsvoll und durch Verhandlungen mit dem Betriebsrat“, wie sie versicherten.

Lora Kaiser

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