Das IFO verschlechtert die Prognosen für die deutsche Wirtschaft im Jahr 2022

Hauptindikator ist das Deutsche Institut der Wirtschaftswissenschaften (IFO), das jeden Monat den Geschäftsklimaindex veröffentlicht Deutsche Wirtschaftsentwicklungschätzt, dass die deutsche Wirtschaft in diesem Jahr um 0,4 % schrumpfen wird, ein Zehntel mehr als zuletzt prognostiziert.

Auch für das kommende Jahr kürzten Experten das Wachstum um zwei Zehntel, mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 1,5 %, also zwei Zehntel weniger als die letzte Schätzung.

Unterdessen wird die Inflation langsam von 6,9 % im Jahr 2022 auf 5,8 % in diesem Jahr und 2,1 % im Jahr 2024 sinken.

„Die deutsche Wirtschaft kommt nur sehr langsam aus der Rezession heraus“, sagte Timo Wollmershäuser, Leiter der Wirtschaftsanalyse bei IFO, in einer von Efe wiedergegebenen Stellungnahme. Der öffentliche Konsum wird in diesem Jahr aufgrund einer Inflation von 1,7 % sinken und im Jahr 2024 wieder um 2,2 % wachsen.

Die Bauinvestitionen werden schneller zurückgehen: Nachdem sie letztes Jahr um 1,8 % gesunken sind, werden sie in diesem Jahr um 2,2 % und im nächsten Jahr um 3,2 % zurückgehen, da sich die Inflation der Baupreise sehr langsam verlangsamt und die Kreditzinsen hoch bleiben, was die Nachfrage weiter verringert. für den Dienst.

Die Produktion im verarbeitenden Gewerbe wird aufgrund des hohen Auftragsvolumens weiterhin stetig, aber auch moderat wachsen und deutlich stärker zunehmen, wenn Einschränkungen in der Lieferkette beseitigt werden.

Die Zahl der Arbeitslosen wird zunächst leicht steigen, von 2,42 auf 2,55 Millionen, um dann im nächsten Jahr wieder auf 2,45 Millionen zu sinken, was einer Arbeitslosenquote von 5,3 % im jahr 2024 und 5,5 % im Jahr 2024 entspricht, nach 5,3 % im Vorjahr. Die Zahl der Erwerbstätigen wird in diesem Jahr von 45,57 Millionen auf 45,95 steigen und im Jahr 2024 46,07 erreichen.

Die Staatsverschuldung wiederum wird von 106.000 Millionen Euro im Jahr 2022 auf 69.000 Millionen Euro in diesem Jahr und 27.000 Millionen Euro im nächsten Jahr sinken. Andererseits wird der Leistungsbilanzüberschuss im Ausland deutlich steigen, von 145.000 Millionen auf 232.000 Millionen Euro in diesem Jahr und im nächsten Jahr sogar auf 269.000 Millionen Euro, was 6,3 % des BIP entspricht und über dem empfohlenen Schwellenwert von 6,0 % liegt durch die Europäische Union.

Lora Kaiser

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