MADRID, 25. AUGUST (EUROPA PRESS) –
Das deutsche Geschäftsklima verzeichnete im August den vierten Monatsrückgang in Folge, wie der vom Münchner Institut für Wirtschaftsforschung (Ifo) erstellte Index zeigt, der von 87,4 im Vormonat auf 85,7 Punkte kam, was den schlechtesten Wert seit Oktober 2022 darstellt.
„Die Stimmung unter deutschen Managern trübt sich ein“, sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest und wies darauf hin, dass die Unzufriedenheit der Unternehmen mit der aktuellen Geschäftslage den schlimmsten Stand seit 2020 erreicht habe und der Pessimismus weiter zunehme. „Die deutsche Wirtschaft ist noch nicht aus der Krise“, fügte er hinzu.
Insbesondere ist die Einschätzung der aktuellen Lage durch deutsche Unternehmer im August zum fünften Monat in Folge gesunken und erreichte 89 Punkte, verglichen mit 91,4 im Juli, was den schlechtesten Wert seit August 2020 darstellte, während die Erwartungen im Vergleich zum Vorjahr auf 82,6 Punkte sanken 83,6 Punkte. Monat, der niedrigste seit November 2022.
Nach Sektoren betrachtet verschlechterte sich das Vertrauen in das verarbeitende Gewerbe aufgrund der größeren Unzufriedenheit mit der aktuellen Situation, während die Erwartungen aufgrund des Rückgangs der Neuaufträge pessimistisch blieben.
Im Dienstleistungssektor hat sich das Geschäftsklima vor allem aufgrund der Verschärfung der aktuellen Situation und der Erwartung einer Verschlechterung in den kommenden Monaten entspannt, während die Unternehmen im Handelssektor ihre aktuelle Situation deutlich negativer einschätzen.
Auch im Baugewerbe sinkt der Geschäftsklimaindex weiter, da die Unternehmen mit ihrer Lage unzufrieden sind und der Pessimismus für die kommenden Monate weit verbreitet ist.



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