Deutschland erlässt Gesetze zur Gewinnung qualifizierter Arbeitskräfte

Von euronews Spanien mit EFE

Veröffentlicht am 23.06.2023 – 17:38 UhrLetzte Aktualisierung 28.06.2023 – 22:20 Uhr

Der deutsche Bundestag hat ein Gesetz zur Anwerbung von Fachkräften von außerhalb der Europäischen Union beschlossen. Mit diesem Gesetz soll dem dringenden Bedarf an Arbeitskräften in einigen deutschen Branchen Rechnung getragen werden, der als „Verlangsamung des Wirtschaftswachstums“ angesehen wird.

Das Unterhaus des Deutschen Bundestages hat am Freitag ein Gesetz zur Erleichterung der Einwanderung hochwertiger Arbeitskräfte von außerhalb der Europäischen Union (EU) verabschiedet, mit dem die Regierung einem dringenden Arbeitskräftemangel in mehreren Branchen begegnen will.

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Die Befürworterin des Entwurfs, Innenministerin Nancy Faeser, forderte eine Abstimmung darüber „das modernste Einwanderungsgesetz der Welt“ und erinnere dich daran Ende 2022 waren in Deutschland fast zwei Millionen Stellen unbesetzt.

„Der Mangel an qualifizierten Arbeitskräften ist eines der größten Hindernisse für das Wirtschaftswachstum“er warnte.

Das Gesetz wurde mit 388 Ja-Stimmen, 234 Nein-Stimmen und 31 Enthaltungen angenommen

388 Abgeordnete stimmten für den Gesetzentwurf, der Teil einer Koalitionsvereinbarung zwischen Sozialdemokraten, Grünen und Liberalen war, während 234 dagegen waren und 31 sich der Stimme enthielten.

„Deutschland ist seit langem ein Einwanderungsland und muss es auch bleiben. Um unser Wohlergehen zu gewährleisten, Wir setzen uns für eine qualitativ hochwertige Einwanderung einschrieb Kanzler Olaf Scholz nach der Abstimmung auf seinem Twitter-Account.

Beseitigen Sie Bürokratie und vereinfachen Sie die Erteilung von Arbeitserlaubnissen

Ziel des Gesetzes ist es, bürokratische Hürden abzubauen und die Erteilung einer Arbeitserlaubnis für Nicht-EU-Ausländer mit Hochschulabschluss zu vereinfachen Deutschland als Reiseziel attraktiver machen für diese Art der Migration, die oft durch Sprachschwierigkeiten und administrative Hürden erschwert wird.

Damit werden die Voraussetzungen für den Erhalt einer „Blauen EU-Karte“ gesenkt, wobei sich künftig jeder bewerben kann, der in Deutschland einen bezahlten Job für mindestens 43.800 Euro im Jahr findet.

Wer dies tut, wird es auch einfacher haben, den Arbeitsplatz und die Branche zu wechseln, eine Aufenthaltserlaubnis für seine Familien – nicht nur für Kinder und Ehegatten, sondern fortan auch für Eltern – zu erhalten und eine dauerhafte Aufenthaltserlaubnis in der Europäischen Union zu beantragen.

Sie können mit zweijähriger Erfahrung arbeiten, auch wenn sie keine Homologation haben

Neu ist auch, dass Personen mit mindestens zweijähriger Berufserfahrung auch ohne Abschluss des Homologationsverfahrens in Deutschland arbeiten können, sofern der Arbeitgeber eine ggf. erforderliche Weiterqualifizierung nicht ausschließt. erforderlich.

Ebenso werden die Voraussetzungen für ein Hochschulstudium in Deutschland vereinfacht Wer ein Visum zu Studienzwecken besitzt, kann künftig gleichzeitig arbeiten für ein paar Stunden, um ihre Ausgaben zu decken.

Ein Punktesystem ähnlich dem kanadischen Modell

Darüber hinaus wird ein Punktesystem ähnlich dem kanadischen Modell geschaffen, das es Personen, die bestimmte Voraussetzungen erfüllen, ermöglicht, eine befristete Arbeitssucherlaubnis zu erhalten, sofern sie über die finanziellen Mittel verfügen, um während dieser Zeit für ihren Lebensunterhalt zu sorgen.

Zu den Stellen mit den meisten offenen Stellen in Deutschland zählen alle Jobs in Medizin- und Gesundheitssektoraus Rechnensowie technische Berufe wie z.B Kfz-Mechanik oder Einbau und Reparatur technischer Geräte.

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Nachdem das Gesetz diesen Freitag verabschiedet wurde, Die Regierung hofft, jährlich weitere 75.000 Fachkräfte anzuziehen.

Friederic Beck

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