Die Berliner Staatsanwaltschaft ermittelt Roger WatersMitbegründer von Pink Floyd, wegen des Verdachts der Anstiftung zum Hass, nach Kleidung tragen, die der SS „ähnlich“ ist während ihres Konzerts im vergangenen Mai in der deutschen Hauptstadt. Die Berliner Polizei, die für politisch motivierte Straftaten zuständig ist, hat den Fall an die Staatsanwaltschaft übergeben.
In den sozialen Medien gepostete Videos zeigen Waters mit einem langer schwarzer Mantel mit militärischen Abzeichen und roten Armbinden mit einem weißen Kreis mit einem Symbol darin. Die Kleidung ähnelte „auffallend einer SS-Uniform“, so ein damaliger Polizeisprecher Das Symbol ist kein Hakenkreuz und als zwei gekreuzte Hämmer identifiziert.
Laut Polris damaliger Aussage könnte die Verwendung dieser Kleidung „die Würde der Opfer des Nationalsozialismus angreifen, den Nationalismus verherrlichen und den öffentlichen Frieden stören“. Nagel Anschuldigungen, die Waters zurückwies:„Das fragliche Element meiner Leistung war definitiv eine Aussage Widerstand gegen Faschismus, Ungerechtigkeit und Fanatismus in all seinen Formen“, sagte er in einer im Mai veröffentlichten Erklärung.
„Darstellungen verrückter faschistischer Demagogen sind seit Pink Floyds ‚The Wall‘ im Jahr 1980 ein Bestandteil meiner Shows. Versuche, diese Elemente als etwas anderes darzustellen, sind unaufrichtig und politisch motiviert“, verteidigte er ebenfalls.
Dem Musiker wurde in Deutschland immer wieder Antisemitismus vorgeworfen Kritik am Konzert. In Frankfurt beispielsweise sollte sein Konzert am 28. Mai aufgrund der Vorwürfe zunächst abgesagt werden. Gegen diese Entscheidung reichte der Sänger jedoch Klage ein und im April wurde ihm Recht gegeben. Das Verwaltungsgericht Frankfurt forderte in seiner Entscheidung unter anderem die künstlerische Freiheit.
Waters wurde wegen seiner Affinität zur BDS-Kampagne (Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen) kritisiert, die einen totalen Boykott des Staates Israel befürwortet, und ließ bei seinen Konzerten einen schweineförmigen Ballon mit einem Davidstern steigen.
Andererseits musste Waters und seine Gruppe ihr für April geplantes Konzert in Krakau (Polen) aufgrund der Kritik des Künstlers an der Lieferung von Waffen absagen Ukraine.



„Would-be music lover. Writer. Enthusiastic beer connoisseur. Award-winning reader. Social Media Scientist. Hipster friendly food expert.

