Ukraine-Russland-Krieg: Neueste Live-Nachrichten | Selenskyj bezeichnete die Brücke zwischen der Krim und Russland als „militärisches Ziel“ | International

Was ist in den letzten Stunden passiert?

Hier die wichtigsten Nachrichten zum 514. Tag der russischen Invasion in der Ukraine um 20:30 Uhr:

Die Ukraine behauptet, ein russisches Munitionsdepot auf der Krim bombardiert zu haben. Nach Angaben prorussischer Behörden hat die ukrainische Armee bestätigt, dass sie am Morgen russische „militärische Infrastruktur“ auf der annektierten Halbinsel Krim angegriffen und ein Munitionsdepot in die Luft gesprengt habe.

Bei ukrainischen Schießereien in Saporischschja wurde ein russischer Journalist getötet. Ein Journalist der russischen Nachrichtenagentur Ria Novosti, Rotislav Juravlev, wurde bei einem ukrainischen Beschuss in der Region Saporischschja im Süden der Ukraine getötet. Laut einer Erklärung des russischen Außenministeriums hat Moskau darauf hingewiesen, dass der Westen für den Tod des Reporters verantwortlich sei, was es als „Hassverbrechen“ bezeichnete, und eine „Reaktion“ versprochen.

Ein Journalist der Deutschen Welle wurde bei einem russischen Bombenanschlag im Donbass verletzt. Ein Team von Journalisten des deutschen öffentlich-rechtlichen Fernsehens Deutsche Welle wurde von einem russischen Bombenanschlag in Druschkiwka in der Donbass-Region getroffen. Kameramann Ievgen Shylko wurde durch Granatsplitter verletzt und wird in einem ukrainischen Krankenhaus behandelt. Sein Zustand ist stabil. Der Korrespondent Mathias Bölinger und ein Wachmann kamen dem Angriff unverletzt davon.

Ein diplomatischer Berater Macrons bestätigte, dass China militärische Ausrüstung nach Moskau liefert. „Wir haben Hinweise darauf, dass sie Dinge tun, die wir lieber nicht tun würden“, sagte Berater Emmanuel Bonne in einer Rede beim Sicherheitsforum in Aspen (Colorado, USA). Auf die Frage, was das bedeute, antwortete Bonne, dass es sich dabei um den Versand „Arten militärischer Ausrüstung“ handele. „Soweit wir wissen, wurden keine massiven militärischen Fähigkeiten an Russland geliefert“, fuhr er fort. Diplomatenquellen zufolge handelt es sich um eine „Technologie mit doppeltem Verwendungszweck“, zivil und militärisch.

Zelenski bespricht mit Stoltenberg die Erschließung des Getreidekorridors. Der Präsident der Ukraine, Wolodímir Selenski, führte an diesem Samstag ein Telefongespräch mit NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg, in dem die beiden unter anderem Schritte zur Freigabe der Schwarzmeer-Getreideinitiative besprachen.

Rafael Schröder

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