BERLIN
Wegen des anhaltenden Tarifkonflikts haben die Beschäftigten im öffentlichen Nahverkehr der deutschen Gewerkschaft Ver.di am Mittwoch in mehreren Regionen des Landes einen eintägigen Warnstreik begonnen.
Die Gewerkschaft berichtete, dass sich auch Bus- und Bahnfahrer in mehreren Kommunen in den Bundesländern Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg dem Streik angeschlossen hätten.
Die Gewerkschaften verhandeln derzeit mit rund 40 Verkehrsunternehmen in den Städten und fordern Lohnerhöhungen von mindestens 550 Euro pro Monat für einen Zeitraum von 12 Monaten.
Unterdessen endeten die Tarifverhandlungen der Deutschen Bahn (DB) mit der Gewerkschaft EVG am Mittwoch ohne eine Einigung der Parteien.
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Die rund 230.000 Mitglieder zählende Gewerkschaft warf dem DB-Management das Scheitern der Verhandlungen vor und kündigte einen neuen Streik an.
Im Gespräch mit lokalen Medien argumentierte der stellvertretende EVG-Direktor Kristian Loroch, dass der Chefverhandlungsführer der DB „seine Koffer packte und den Verhandlungsort verließ, anstatt gemeinsam einen Weg zu finden, die Verhandlungen aufzunehmen.“
„Dies könnte bedeuten, dass es einen neuen Streik geben wird“, fügte Loroch hinzu.
Die Gewerkschaften fordern eine Gehaltserhöhung von 12 % und mindestens 650 Euro pro Monat.
In den letzten Monaten kam es in Deutschland zu einer Streikwelle, da Arbeiter höhere Löhne fordern, um die Inflation auszugleichen.
*Übersetzt von Daniel Gallego.
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