MADRID, 6. Juli (EUROPA PRESS) –
Die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock erklärte an diesem Donnerstag im Beisein ihres marokkanischen Amtskollegen Nasser Burita, dass der von Rabat vorgeschlagene Autonomieplan für die Westsahara die „Basis“ für Verhandlungen sei, am Ende eines Treffens mit dem in Berlin Nach Differenzen in den letzten Jahren wollten die beiden Länder ihre Positionen annähern.
Als Vergeltung für die „feindlichen Handlungen“ der deutschen Behörden, darunter „schwerwiegende“ Aktionen, die die marokkanische Souveränität in Frage stellten, berief Rabat seinen Botschafter im Mai 2021 zu Konsultationen in Berlin ein. Der Amtsantritt der Regierung von Olaf Scholz markierte jedoch einen Richtungswechsel, insbesondere nachdem das deutsche Außenministerium den 2007 vorgelegten Autonomieplan als „wichtigen Beitrag“ zur Lösung des Konflikts anerkannte.
Baerbock betonte an diesem Donnerstag dasselbe und wies darauf hin, dass der Plan eine Arbeitsgrundlage sei, eine Stufe unter der Position Spaniens, das seit März 2022 die von König Mohammed VI. vorangetriebene Initiative als „die ernsthafteste, glaubwürdigste und realistischste“ ansieht. zu vervollständigen. Konflikt mit der Polisario-Front.
Der Chef der deutschen Diplomatie betonte, dass Berlin die Vermittlungsarbeit der Vereinten Nationen, verkörpert durch den Gesandten Staffan de Mistura, unterstütze, um „eine realistische, pragmatische, dauerhafte und für beide Seiten akzeptable politische Lösung“ zu erreichen, so die Marokkanische Nachrichtenagentur MAP.
Sowohl Baerbock als auch Burita haben einer „Exklusivität“ der Vereinten Nationen in diesem Bereich und einer konkreten Unterstützung der Arbeit von De Mistura zugestimmt, obwohl der Verhandlungsprozess weiterhin stagniert. Rabat sieht nur eine begrenzte Autonomie für die Westsahara vor, während Polisario das Recht auf Selbstbestimmung für die ehemalige spanische Kolonie beansprucht.
Burita ist nach einem offiziellen Besuch in Rom in Berlin angekommen, wo er von der italienischen Regierung Unterstützung für die „ernsthaften und glaubwürdigen“ Bemühungen Marokkos erhalten hat, eine Lösung für das Problem der Westsahara zu finden, wie sie im unterzeichneten Aktionsplan zum Ausdruck kommt vom marokkanischen Minister und Kollegen Antonio Tajani.



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