Der DAX 40 verlor 0,27 %, nachdem er die meiste Zeit der Sitzung einen Aufwärtstrend verzeichnete

Frankfurt (Deutschland), 30. Mai (EFECOM). – Frankfurt schloss den Tag punktuell mit einem Minus von 0,27 %, nachdem es nach einem Aufwärtstrend für die meisten Verhandlungen aufgrund einer Einigung zwischen Republikanern und Demokraten über die US-Schuldenobergrenze eine Kehrtwende vollzogen hatte.

Der DAX 40-Index fiel um 0,27 % auf 15.908,91 Punkte, während der Technologieindex TecDAX um 0,23 % auf 3.218,71 Punkte sank.

Demokraten und Republikaner führten am Dienstag ihre abschließende Überprüfung des Gesetzentwurfs zur Staatsschuldenobergrenze der Vereinigten Staaten durch und einigten sich darauf, einen Zahlungsausfall im Juni zu vermeiden. Für diesen Mittwoch ist eine Abstimmung im Repräsentantenhaus geplant.

Doch bis es im Unterhaus des Kongresses zu einer Einigung kommt, ist mit Volatilität an den Märkten zu rechnen.

Der Halbleiterhersteller Infineon stieg um 1,3 % auf 35,09 Euro, gestützt auf gute Aussichten des US-Prozessorherstellers Nvidia, der an der New Yorker Börse die Billionen-Dollar-Kapitalisierung überschritten hat.

Die Deutsche Post legte um 1,5 % auf 42,47 Euro zu, Siemens Energy legte um 1,2 % auf 24,45 Euro zu und der Energiekonzern E.on legte um 1 % auf 11,31 Euro zu.

In Frankfurt fielen die Verbraucheraktien, da die Rezession in Deutschland die Verbraucherausgaben verringerte.

Ökonomen der Deutschen Bank gehen davon aus, dass die deutsche Wirtschaft in diesem Jahr um 0,3 % schrumpfen wird und eine Rezession in den USA zum Jahresende auch das Wachstum in Deutschland im Jahr 2024 negativ beeinflussen wird.

Sie argumentieren auch, dass die Politik der Änderung des Energiemodells den Zusammenhalt einer Koalitionsregierung aus Sozialdemokraten, Grünen und Liberalen untergräbt, was sich daran zeigt, dass sie noch keine Einigung über die Klimagesetzgebung zur Modernisierung von Heizsystemen erzielen konnten.

Beiersdorf, zu dem Marken wie Nivea, Eucerin und Tesa gehören, fiel um 2,3 % auf 121,15 Euro, und Henkel, das Waschmittel Persil, Geschirrspüler Somat, Fa, Loctite und andere Marken herstellt, fiel um 1,8 % auf 74,84 Euro.

Der Gesundheitstechnologiehersteller Fresenius verlor 2,7 % auf 26,16 Euro. EFE

aia/jla

Rafael Schröder

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