Wie die deutsche Nachrichtenagentur DPA berichtete, berichteten deutsche Behörden am Freitag, dass sie gegen den Elektroautohersteller Tesla wegen eines möglichen groß angelegten Datenlecks personenbezogener Daten ermitteln.
Die deutsche Wirtschaftszeitung Handelsblatt sagte, dass „anscheinend“ etwa 100 GB an Daten von Tesla stammen könnten, darunter Informationen über Kunden, Mitarbeiter und Geschäftsprojekte.
In diesem Zusammenhang erklärte ein Sprecher des Bundeslandes Brandenburg, wo Tesla eine Fabrik betreibt, es bestehe „die Möglichkeit“, dass auf Daten innerhalb des Unternehmens zugegriffen werden könne. Darüber hinaus fügte er hinzu, dass das Problem aus datenschutzrechtlicher Sicht „sehr ernst“ werde, wenn sich diese Tatsachen bestätigten.
Tesla wiederum versicherte dem Handelsblatt, man vermute, dass ein ehemaliger Mitarbeiter hinter dem Leak stecke, der „seinen Zugang als Servicetechniker nutzt, um Informationen zu extrahieren“, und dass dieser gegen seine Geheimhaltungsvereinbarung verstoßen würde.
Das Unternehmen hat bestätigt, dass es erwägt, rechtliche Schritte gegen diesen ehemaligen Mitarbeiter einzuleiten.
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