Frankfurt (Deutschland), 16. Mai (.).- Das Anlegervertrauen in Deutschland ist im Mai erneut stark gesunken, der dritte Rückgang in Folge, und liegt aufgrund von Prognosen einer sich verschlechternden Wirtschaft zum ersten Mal seit Dezember 2022 im negativen Bereich. schlechte Wirtschaftslage, in der die deutsche Wirtschaft in eine Rezession geraten könnte.
Wie das Europäische Zentrum für Wirtschaftsforschung (ZEW) heute mitteilte, fiel sein Index des Anlegervertrauens im Mai um 14,8 Punkte auf minus 10,7.
Auch die Lagebewertung verschlechterte sich um 2,3 Punkte auf minus 34,8 Punkte.
Finanzmarktexperten prognostizieren für die nächsten sechs Monate eine Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage, was nicht gut sei, sagte ZEW-Institutspräsident Achim Wambach.
„Die deutsche Wirtschaft könnte in eine, wenn auch milde, Rezession geraten“, prognostizierte Wambach.
Einer der Gründe für den Rückgang des Anlegervertrauens ist die Erwartung, dass die Europäische Zentralbank (EZB) die Zinsen weiter anheben wird.
Darüber hinaus, fügte Wambach hinzu, „erhöht die Möglichkeit eines Zahlungsausfalls der USA in den kommenden Monaten die Unsicherheit über die Entwicklung der internationalen Lage.“
Auch die Erwartungen für die Lage im Euroraum haben sich im Mai deutlich verschlechtert.
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