Ukraine.- Der deutsche Vizekanzler bekräftigte, dass das Land nicht „Teil des Krieges in der Ukraine werden“ solle

Habeck behauptet, die „Rote Linie“ habe deutsche Truppen entsandt, um Kiew bei der Abwehr der russischen Invasion zu unterstützen

BERLIN, 5. April (DPA/EP) –

Deutschlands Vizekanzler Robert Habeck hat an diesem Mittwoch seine Ablehnung einer „Teilnahme“ Berlins am Krieg in der Ukraine bekräftigt und betont, dass die „rote Linie“ die Entsendung von Truppen zur Unterstützung ukrainischer Streitkräfte bei der Abwehr einer russischen Invasion sei.

„Wir dürfen nicht Teil dieses Krieges sein. Diese Grenzen müssen immer eingehalten werden“, sagte Habeck aus Los Verdes gegenüber dem Deutschlandfunk vor der Rückkehr von einem zweitägigen Besuch in der Hauptstadt. Ukraine, Kiew.

„Es wird immer berücksichtigt, ob ein Schritt uns aktiv in den Krieg einbeziehen kann“, sagte er, bevor er präzisierte, dass die rote Linie, die nicht überschritten werden dürfe, „der Einsatz deutscher Truppen in der Ukraine“ sei, so die deutsche Agentur. .aus DPA-Nachrichten.

Habeck war am Montag als Leiter einer Wirtschaftsdelegation nach Kiew gereist, um mit Vertretern der ukrainischen Regierung über den Wiederaufbau des Landes und die bilaterale Zusammenarbeit im Energiesektor zu sprechen. Der Minister erörterte auch die Möglichkeit einer größeren Präsenz deutscher Unternehmen im Land.

In diesem Sinne machte er deutlich, dass für die Arbeit deutscher Unternehmen in der Ukraine Investitionen garantiert werden müssten, und er argumentierte, dass Risiken gegen hoffnungsvolle Aussichten abgewogen werden müssten. „Abgesehen von dem starken Willen zum Wiederaufbau und dem, wie ich finde, außerordentlichen Mut der Menschen, in die Zukunft zu blicken, leidet dieses Land auch sehr“, sagte er.

Habeck war zuletzt im Mai 2021 als Vorsitzender der Grünen in der Ukraine. Bei einem Besuch an der Front im Osten des Landes vor knapp drei Jahren hatte sich der damalige Oppositionsführer für die Versorgung des Landes mit „Verteidigungswaffen“ ausgesprochen. Der damalige Vorschlag sorgte in der eigenen Partei für Verwunderung, und die Bundesregierung, die immer noch von einer großen Koalition aus Christdemokraten und Sozialdemokraten geführt wurde, lehnte den Antrag ab.

Friederic Beck

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