Der Handel mit persönlichen Daten und Passwörtern ist für Cyberkriminelle zu einer sehr lukrativen illegalen Aktivität geworden. Glücklicherweise bemühen sich die Polizeibehörden zunehmend, diese Art von Kriminalität zu bekämpfen. Die Operation „Krümelmonster“ ist eine der jüngsten Maßnahmen gegen Netzwerke, die personenbezogene Daten verkaufen.
Was ist Operation Cookie Monster?
Operation „Cake Monster“ ist der Name einer polizeilichen Untersuchung, die zur Auflösung einer Organisation führte, die sich dem Verkauf von persönlichen Daten und Passwörtern verschrieben hat. Das Netzwerk nutzt vertrauliche Foren, in denen sensible Informationen gekauft und verkauft werden können, wie etwa Zugangsdaten zu E-Mail-Konten, sozialen Netzwerken, Online-Shopping-Plattformen und anderen digitalen Diensten.
Welche Informationen werden gehandelt?
Cyberkriminelle bieten auf Plattformen wertvolle Informationen wie E-Mails und Passwörter an. Solche Informationen werden durch Phishing-Techniken, Trojaner oder Malware erhalten, die den Zugriff auf das Konto des Opfers ermöglichen. In einigen Fällen erhalten Angreifer sogar vollen Zugriff auf die Systeme der Opfer, sodass sie ihre digitalen Fußabdrücke online replizieren können. Auf diese Weise können sie hochentwickelte Sicherheitsmaßnahmen umgehen.
Auf der Website der Polizei kommentieren sie:
Über die Website werden nicht nur Kontodaten verkauft, sondern auch Kopien der Online-Fingerabdrücke der Opfer. Es ist ein einzigartiger Fingerabdruck, mit dem Hacker das digitale Leben einer Person effektiv kontrollieren können, indem sie Bestellungen im Namen von Opfern aufgeben, Zahlungen an Webshops leisten oder sogar ganze Bank-, Kryptowährungs- und Anlagekonten leeren können.
Eine umfangreiche Untersuchung der inzwischen abgerissenen kommerziellen Website ergab, dass die Zahl der weltweit gehandelten Benutzerkonten mindestens 1,5 Millionen Informationspakete betrug und es möglicherweise mehr als zwei Millionen infizierte Opfer gab, darunter etwa fünfzigtausend Menschen in den Niederlanden. Einige Opfer leeren sogar ihr gesamtes Anlageportfolio, Bankkonto oder Krypto-Wallet. Kurz gesagt, das Opfer verliert online die Kontrolle über sein gesamtes Leben.
Wer wurde wann verhaftet?
Operation „Kuchenmonster“ Es wurde von der niederländischen Polizei in Zusammenarbeit mit Europol, der deutschen Polizei, der Schweizer Polizei, der französischen Polizei, der britischen Polizei, der spanischen Polizei, dem amerikanischen FBI und mehreren anderen Institutionen durchgeführt. Insgesamt wurden 119 Personen festgenommen, 11 davon in Spanien. Am 4. April 2023 funktionierten Websites, die Daten handeln, nicht mehr.
Was können wir tun, um zu überprüfen, ob unser Konto verkauft wurde?
Die niederländische Polizei hat der Öffentlichkeit ein Tool zur Verfügung gestellt, um zu überprüfen, ob unsere Konten in geheimen Foren verkauft werden, die von aufgelösten Organisationen genutzt werden. Dieses Tool ist sehr einfach zu bedienen: Geben Sie einfach unsere E-Mail-Adresse ein auf politie.nl und überprüfen Sie, ob es in der beschlagnahmten Datenbank auftaucht. In diesem Fall erhalten wir eine E-Mail an das betroffene Konto. In diesem Fall wird empfohlen, die Passwörter aller unserer betroffenen Konten zu ändern und die Zwei-Faktor-Authentifizierung zu aktivieren, um die Sicherheit unserer Online-Konten zu erhöhen.



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