Mit Tuchel ist er schon jetzt unzufrieden

Cancelo feierte den Sieg gegen Borussia nicht mit seinen Teamkollegen und zeigte Intoleranz gegenüber Tuchels Entscheidungen.

Auch ein Transfer von England nach Deutschland löste das Problem nicht João Cancelo: Der Portugiese verließ Manchester City im Januar mit Klagen über Platzmangel bei Pep Guardiola, fand aber beim FC Bayern München auch nach dem Rausschmiss von Julian Nagelsmann keinen besseren Empfang.

Der Außenverteidiger hat sich in den letzten Jahren zu einem europäischen Topspieler entwickelt, der sich durch eine sehr moderne Spielweise und eine fast hybride Rolle auszeichnet. In der Premier League ist er hingegen am Maximum Die Beziehungen zu Guardiola verschlechterten sich bis zu dem Punkt, an dem er davon überzeugt wurde, City im Januar zu verlassenNachrichten, die in den letzten Stunden des Marktes wie ein Blitz eintrafen.

Nach seinem Debüt mit einem Assist beim FC Bayern München brach die Situation zusammen: Auch Nagelsmann ließ ihm nicht viel Platz und ließ ihn auch wegen der unvollkommenen Einstellung des Spielers im Training für einige Spiele auf die Bank.

Sensationell beim FC Bayern, Nagelsmann schießt vor Champions-League-Viertelfinale: Tuchel kommt

Cancelo befindet sich in der gleichen Situation, die er vermeiden wollte, und selbst Nagelsmanns Rausschmiss scheint nichts an der Sache zu ändern. In seinem ersten Spiel sitzen die Bayern auf der Bank Thomas Tuchel verließ ihn als Starter und reservierte ihm in der Superchallenge gegen Borussia Dortmund mehr als 10 Minuten.

Die Einstellung des neuen Trainers gefiel den Portugiesen erst, als es nach dem 4:2-Erfolg der Bayern wichtig war, die Liga wieder eröffnen zu können und sie nicht den Rivalen zu überlassen. er beschloss, nicht mit seinen Freunden zu feiern aber sofort in der Kabine in Deckung gehen und erstmal das Stadion verlassen.

Seine frustrierte Haltung hat die Fans getroffen und viele sagen ihm einen sehr kurzen Aufenthalt in Deutschland voraus. Unter diesen Bedingungen ist es unwahrscheinlich, dass sich die Bayern für eine Ablöse von 70 Millionen Euro entscheiden und selbst eine Rückkehr zu City erscheint problematisch.

Um das Problem zu übertönen, dachte er darüber nach SalihamidzicBayerischer Vereinssportdirektor: „Es ist normal, dass ein Spieler nach nur wenigen Spielminuten enttäuscht ist. Er ist ein Spitzenspieler und Er wird Zeit zum Spielen haben. Es ist normal, nach dem Spiel bestimmte Emotionen zu haben.“

Tuchel sprach auch über die großen Qualitäten des Außenverteidigers, einem Spitzenspieler, der im Rennen um Titel und Champions League den Unterschied ausmachen kann: „Ich bin so froh, dass du da bist, wir werden ihn brauchen. Ich bin sicher, er wird gut für uns spielen.“

Das Abenteuer des deutschen Spielers auf der Bank des FC Bayern München hat gerade erst begonnen und es ist nicht klar, ob seine Worte nur Fassade sind, um die Stabilität des Umfelds nicht zu beeinträchtigen.

Ricarda Maier

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