/cloudfront-eu-central-1.images.arcpublishing.com/prisa/X7CVZCKP6KEAYYW6BFPXDJG5II.jpg)
/cloudfront-eu-central-1.images.arcpublishing.com/prisa/X7CVZCKP6KEAYYW6BFPXDJG5II.jpg)
Die rechtsextreme Alternative für Deutschland (AfD) steht erneut im Mittelpunkt der Kontroversen, nachdem der ehemalige Berliner Parteichef Günter Brinker in einer Facebook-Meldung zur Ermordung von Bundeskanzlerin Angela Merkel aufgerufen hat.
Der ehemalige AfD-Chef und Ehemann des derzeitigen Präsidenten der Formation in Berlin wiederholte auf seinem Facebook-Account Aufrufe zur Tötung der Kanzlerin, die aus einem internen AfD-Chat im selben sozialen Netzwerk stammten. Die Nachricht wurde vom Portal freigegeben Geschäftseingeweihter, die einen Screenshot des Beitrags erhielt, der fast neun Stunden lang sichtbar blieb. Günter Brinker war von 2013 bis 2016 Parteivorsitzender in Berlin.
Die Nachricht, die Brinker am Freitagmorgen im Morgengrauen an einen Gruppenchat weiterleitete, lautete wörtlich: „Was passiert, ist haltlose Wut, dass Merkels Müll noch lebt, erstaunt mich. Ich glaube, der Blödsinn ist so geschützt, dass ihn keiner kapiert, oder die Deutschen haben einfach nicht den Mut…“
Die Nachricht wurde von mehreren Mitgliedern der Gruppe gelesen – darunter auch Brinkers Frau Kristen –, erhielt jedoch keinen Kommentar. Als die Nachricht bekannt wurde, versuchten die Führer der AfD-Berlin, den Vorfall herunterzuspielen und bestanden darauf, dass die Nachrichtenweiterleitung ein Unfall war. „Ich wollte löschen PostAber er war nicht sehr technisch versiert und hat den falschen Knopf gedrückt“, sagte Kristen Brinker.
An der Tagesordnung
Melden Sie sich bei EL PAÍS an, um über alle Neuigkeiten und unbegrenztes Lesen auf dem Laufenden zu bleiben.
Kunde
Tatsächlich veröffentlichte der AfD-Chef in Berlin am Freitagmorgen in einem parteiinternen Chat eine Nachricht, in der er versicherte, dass „der weitergeleitete Text gelöscht werden muss und irrtümlich versendet wurde. Entschuldigung und bitte um Löschung.“ Der Beitrag wurde ungefähr zur gleichen Zeit gelöscht.
Allerdings wie berichtet Geschäftseingeweihter, Aufrufe zum Attentat standen damals bereits auf der Tagesordnung des Berliner AfD-Vorstands.
Nicht der erste Error der Parteiführer. 2016 begründete die stellvertretende AfD-Sprecherin Beatrix von Storch Post – aufgrund einer Panne mit seiner Computermaus sagte er – erschossen Frauen und Kinder bei einem illegalen Grenzübertritt. Im September 2020 wurde Christian Lüht, Sprecher der Bundestagsfraktion, seines Amtes enthoben, nachdem ein Tonband veröffentlicht worden war, in dem er die Vergasung von Flüchtlingen vorschlug.



„Entdecker. Denker. Freiberuflicher Reise-Evangelist. Freundlicher Schöpfer. Kommunikator. Spieler.“

/cloudfront-eu-central-1.images.arcpublishing.com/prisa/X7CVZCKP6KEAYYW6BFPXDJG5II.jpg)