Der Besuch von Bundeskanzler Olaf Scholz in Südamerika war kein Zufall, und er versucht, die Produktion von Lithium, einem Schlüsselmineral für Elektroautos, zu sichern.
Europas größte Volkswirtschaft, Deutschland, hinkt im Rennen um seltene Mineralien, die für den technologischen Wandel unerlässlich sind, hinterher. Deshalb begab sich Berlin auf eine Tournee durch Südamerika die Lithiumproduktion sicherstellen.
Dieses Mineral ist unentbehrlich für die Herstellung von Batterien, die Elektroautos antreiben und die zu europäischen Zielen gehören den Verbrenner ersetzen.
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So in den letzten Januartagen 2023 Bundeskanzler Olaf Scholz drängte auf eine Priorisierung Südamerikas mit Deutschland im Rohstoffsektor, insbesondere bei Lithium, zusammenzuarbeiten.
Scholz besucht Argentinien und Chilewer leitet „Lithium-Dreieck“ in der Region das weltweit größte Vorkommen an Ultraleichtmetallen.
Deutschaufgrund typisch europäischer Umweltprobleme, kann nicht durchsuchen oder suchen Sie nach Lithium innerhalb seiner Grenzen.
Und um Lithium zu produzieren, müssen große Pools mit hohen Temperaturen gebaut werden Erzabbau ist nicht immer so „sauber“.
Abkommen mit Chile, aber nicht mit Argentinien
Die Bundeskanzlerin unterzeichnete in Santiago ein Rohstoffabkommen zur Intensivierung der Zusammenarbeit. Dazu gehören jährliche bilaterale Foren sowie Länderhandels- und Investitionsinstrumente.
Angesichts der ökologischen, arbeitsrechtlichen und sozialen Aspekte des Bergbaus sei Deutschland aufgrund seiner hohen Standards ein idealer Partner, sagt Scholz in Chile.
„Wir wollen Chile auf dem Weg zu einem nachhaltigen Bergbausektor helfen“, sagte der Außenminister nach seinem Treffen mit Chiles Präsident Gabriel Boric.
Scholz kündigte keine Deals in Argentinien an, wo die Investitionsbedingungen als schwieriger gelten.
Bolivien, das ebenfalls Teil des Lithium-Dreiecks ist, hat die Produktion nur langsam aufgenommen. Ein 2018 unterzeichnetes bolivianisch-deutsches Joint Venture zerbrach zwei Jahre später inmitten interner politischer Turbulenzen.
Dies gilt auch für grünen Wasserstoff
Grüner Wasserstoff sei ein weiterer Sektor mit großem Potenzial für die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Südamerika, erklärte die Bundeskanzlerin.
Er betonte das enorme Potenzial der Region zur Erzeugung erneuerbarer Energie und europäischer Pioniertechnologien.
Deutschland und Chile starteten kürzlich ein Wasserstoff-Pilotprojekt in Patagonien auf Basis von Windenergie, mit Unterstützung der Bundesregierung und Siemens-Technik.
Und im vergangenen Jahr fand in Ecuador ein von Deutschland gesponsertes Forum zu grünem Wasserstoff statt, um potenziellen Investoren die Vorteile dieses leichten Gases vorzustellen.



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