Die deutschen Behörden gaben diesen Samstag bekannt, dass sie 31 Juwelen wiedergefunden haben, die 2019 aus dem Museum Neues Grünes Gewölbe in der Stadt Dresden gestohlen wurden. Die Stücke wurden im November 2019 aus dem Museum entfernt und sechs Verdächtige des Raubüberfalls befinden sich derzeit in Haft. Entscheidung.
Die Polizei gab nicht bekannt, wo die Stücke gefunden wurden oder welche identifiziert wurden – diese Informationen werden erst am Dienstag nach der Anhörung veröffentlicht. Aber er erklärte, dass die Edelsteine in Berlin übernachteten und bereits in Dresden waren, um analysiert und authentifiziert zu werden.
Die Informationen werden im „Sondierungsdialog“ zwischen den Behörden und dem Verteidigungsteam für die Verdächtigen eingeholt. Die beiden Seiten haben Gespräche geführt, um eine Einigung zu erzielen, die die Rückgabe der gestohlenen Teile beinhaltet.
Laut einer Aussage deutscher Behörden scheinen „einige Teile vollständig zu sein“, aber es gibt Juwelen von historischer Bedeutung, die noch identifiziert werden müssen. Insgesamt wurde der Wert des gestohlenen Schmucks auf 113,8 Millionen Euro geschätzt.
Unter den gestohlenen Stücken befindet sich eine Brosche des Ordens des Weißen Wassers – Polens ehrenvollste Auszeichnung, die in Anerkennung ziviler und militärischer Leistungen verliehen wird – in Form eines Sterns und besetzt mit Diamanten; diamantierter Brustbogen; eine mit Diamanten besetzte Drachenstatue, ein Schwert mit einem mit Diamanten besetzten Griff und mit 49 Karat weißen Dresdner Diamanten besetzte Schulterpolster.
Sie sind Teil der Schatzsammlung von August II. von Polen dem Starken (in Sachsen als Friedrich August I. bekannt), die rund 4.000 Kostbarkeiten umfasst, die im Museum des Dresdner Residenzschlosses ausgestellt sind. Sie umfassen mehr als 4.300 Diamanten und fast alle bestehen aus einem kostbaren Material wie Gold.
Am 25. November sollen die Verdächtigen vor dem Museum Feuer gelegt haben, um den Strom zur Straße des Museums abzuschalten. Dann drangen nachts zwei von ihnen mit verhüllten Gesichtern in das Gebäude ein, schlugen das Glas mit Äxten ein und nahmen mit einer Angelschnur Wertsachen mit.
Anschließend verließen die Diebe das Gebäude mit dem Audi, der kurz darauf verbrannt auf dem Parkplatz in der Nähe des Museums gefunden wurde. Als die Polizei das Auto fand, waren die Räuber nach Berlin geflüchtet. All dies in weniger als 10 Minuten.



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