- Michael Sheils McNamee (in London) und Jenny Hill und Michael Steininger (in Berlin)
- BBC News



Kredit, Reuters/Michele Tantussi
Ein riesiges Aquarium mit einer Million Liter Wasser explodierte diesen Freitagmorgen (16.12.) in der Lobby des Radisson Blu in Berlin, Deutschland, und überschwemmte nahe gelegene Hotels und Straßen.
Der „AquaDom“ – Heimat von 1.500 tropischen Fischen 100 verschiedener Arten – ist 14 Meter hoch und wird als das größte freistehende zylindrische Aquarium der Welt bezeichnet.
Die Polizei sagte, zwei Menschen seien durch umherfliegende Glassplitter verletzt worden – und es sei „enormer Schaden“ entstanden.


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Der AquaDom in Berlin beherbergt rund 1.500 tropische Fische – und enthält mehr als eine Million Liter Wasser.
In den sozialen Medien gepostete Videos zeigen leere Tanks und Wasser, das aus Rohren in die Hotellobby fließt.
Die Gäste wurden nach dem Vorfall um 05:50 Uhr (04:50 GMT) aus dem Hotel evakuiert.
Draußen lag auf der Straße vor der Haustür des Hotels ein Trümmerhaufen, der jetzt in die Straße sackte – verdreht von der Wucht der Panzerexplosion.


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Mehr als 100 Feuerwehrleute waren im Einsatz.
Paul Maletzki wohnt mit seiner Freundin im vierten Stock.
Er sagte, er sei mit einem Knall und einer starken Vibration aufgewacht. Als er in die Lobby schaute, sah er Wasser hindurch fließen. Sie und andere Gäste wurden dann von bewaffneten Polizisten aus dem Hotel eskortiert.
Berlins Bürgermeisterin Franziska Giffey ging ins Hotel, um sich die Schäden anzusehen, und bezeichnete die Panzerexplosion als Tsunami.
Er drückte seine Erleichterung darüber aus, dass es so früh am Morgen war – und sagte, dass etwa eine Stunde später die Lobby und die Straße draußen voller Besucher sein würden, darunter viele Kinder.
Das Aquarium wurde vor zwei Jahren modernisiert und verfügt über einen eingebauten Panoramaaufzug (mit Glaswand), den die Besucher nutzen können. Einige beworbene Hotelzimmer haben diese Aussicht.


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Das Aquarium beherbergt mehr als 100 verschiedene Fischarten.
Die Berliner Feuerwehr sagte, mehr als 100 Feuerwehrleute seien zum Einsatzort entsandt worden – und es sei nicht klar, was den Schaden verursacht habe.
Sie sagten, sie hätten Rettungshunde eingesetzt, um den Bereich innerhalb des Hotels auf mögliche Verletzungen zu untersuchen, aber es seien keine Opfer gefunden worden.
Die Polizei sagte, dass „erhebliche Mengen“ Wasser in die nahe gelegenen Straßen flossen und dass die Menschen in der Gegend vorsichtig sein sollten.
Eine Polizeiquelle teilte den lokalen Medien mit, dass es keine Beweise dafür gebe, dass das Aquarium infolge des gezielten Angriffs kaputt gegangen sei.
Die für den öffentlichen Nahverkehr zuständige Behörde der deutschen Hauptstadt teilte mit, dass die Karl-Liebknecht-Straße neben dem Hotel wegen „viel Wasser auf der Straße“ gesperrt sei. Auch der Straßenbahnverkehr in der Umgebung wurde unterbrochen.


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Die Straße vor dem Hotel ist wegen Überschwemmung gesperrt.
Die Website des Aquariums teilte am Freitag mit, dass die Attraktion vorübergehend geschlossen sei, und bat die Besucher, ihre Tickets zu verschieben.
AquaDom wurde im Dezember 2003 eröffnet und als größtes zylindrisches Aquarium der Welt in das Guinness-Buch, das Buch der Weltrekorde, aufgenommen.
Laut den zum Zeitpunkt des Baus veröffentlichten Nachrichten wird es rund 12,8 Millionen Euro kosten.



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