Die Reise von Albares beginnt in Niger und endet am Donnerstag in Guinea-Bissau, nachdem sie Nigeria passiert hat.
In Guinea-Bissau, der letzten Etappe der Reise, wird José Manuel Albares seine guineische Amtskollegin Suzi Barbosa treffen, bevor er sich mit dem Präsidenten Umaro Sissoco Embaló trifft.
In Bissau wird der Leiter der spanischen Diplomatie mehrere von Spanien finanzierte Kooperationsprojekte im Gesundheitssektor im Nationalkrankenhaus Simão Mendes besuchen.
Die Reise nach Guinea-Bissau soll laut einer Erklärung des spanischen Außenministeriums (MNE) „Unterstützung für die Fortschritte zeigen, die die Regierung im wirtschaftlichen und sozialen Bereich erzielt hat“.
Albares „wolle das Engagement Spaniens für den Kontinent bekräftigen“, der „mit vielen Herausforderungen wie Terrorismus, Armut, Klimawandel, Ernährungsunsicherheit, der Bekämpfung des Menschenhandels, der Energiekrise und der organisierten Kriminalität konfrontiert“ sei, sagte er.
„Weniger als sechs Monate, bevor Spanien die Führung im Rat der Europäischen Union übernimmt, möchte der Minister vorantreiben, dass Afrika eine der Prioritäten dieser spanischen Ratspräsidentschaft mit konkreten Initiativen sein wird, die von politischen bis hin zu wirtschaftlichen und humanitären Fragen reichen“, heißt es in der Mitteilung hinzugefügt.
Spanien ist zudem im dritten Jahr Präsident der Generalversammlung der Sahel-Allianz, in der sich das Land als „hochqualifizierter Gesprächspartner für die Bewältigung der Herausforderungen“, die es mit der Gemeinschaft Westafrikanischer Staaten (CEDAO) teilt, „verantwortlich“ sieht für die Bewältigung der Situation.“ in der Gegend“, sagte er.
Die Sahel Alliance wurde im Juli 2017 ins Leben gerufen und umfasst die Europäische Union, die Weltbank, die Afrikanische Entwicklungsbank, das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) sowie Organisationen aus Deutschland, Spanien, Frankreich, Italien, Luxemburg und dem Vereinigten Königreich.
Im Jahr 2021 stellte die spanische Regierung ihren Plan „Foco África 2023“ vor, der darauf abzielt, einen Wendepunkt in den Beziehungen zum afrikanischen Kontinent zu markieren und den diplomatischen Einfluss über Europa hinaus zu diversifizieren, der sich traditionell auf Lateinamerika und Nordafrika konzentriert.
Als „Ankerländer“ des „Africa Focus 2023“ gelten Nigeria, Äthiopien und Südafrika sowie als „Schwerpunktländer“ Senegal, Elfenbeinküste, Ghana, Kenia, Tansania, Mosambik und Angola.
VQ (MP) // EJ
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