Neun Menschen nach Lawine in Österreich gesund und einer verletzt aufgefunden – 26.12.2022

Neun Menschen wurden nach einem Lawinenabgang am Sonntag (25.) in der österreichischen Region Vorarlberg (Westen) unverletzt und einer schwer verletzt gefunden, teilten Rettungsdienste am Montag (26.) mit.

Die Lawine ereignete sich gegen 15:00 Uhr (11:00 Uhr GMT) auf einer Höhe von 2.700 Metern auf der Skipiste Lech Zürz.

Die Polizei sprach zunächst von „einem Dutzend Menschen, die im Schnee begraben wurden“, basierend auf einem Video, das ein Skifahrer zum Zeitpunkt der Tragödie aufgenommen hatte.

Einer von ihnen wurde gerettet und der zweite konnte sich alleine befreien und ins Krankenhaus bringen.

Sieben weitere Personen, die in dem Video auftauchten, erwiesen sich schließlich als bei guter Gesundheit.

Ein deutscher Staatsangehöriger sei schwer verletzt und ins Krankenhaus gebracht worden, sagte Hermann Fercher, Direktor des Tourismusbüros und zuständig für die Berichterstattung über Rettungsaktionen, der Nachrichtenagentur AFP.

Mehrere Hubschrauber und Rettungsteams, begleitet von Hunden, beteiligen sich an den Suchbemühungen.

Die geretteten Personen waren deutscher, niederländischer, belgischer, bosnischer, kroatischer und amerikanischer Nationalität.

Rettungsdienste warnten am Wochenende vor Lawinengefahren in der Umgebung und im benachbarten Tirol und verwiesen auf die Zerbrechlichkeit der Schneedecke im Rahmen des gemäßigten Klimas.

Lawinen haben in den letzten Jahren in Österreich durchschnittlich zwanzig Todesfälle pro Jahr verursacht.

anb/oaa/bg/sag/jvb/mr

© Agence France-Presse

Ricarda Lange

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