Mobilität in Spanien — Autobild.es

Eine der Verpflichtungen, die die spanische Regierung gegenüber der Europäischen Kommission im Austausch für den Erhalt europäischer Mittel eingegangen ist, war die Installation eines neuen Systems Maut ab 2024 auf den Straßen Spaniens. Allerdings ab Frankreich kommt eine Alternative, die die Taschen der Steuerzahler weniger belastet: Sonnenkollektoren auf der Autobahn, um Mautgebühren zu zahlen.

Insbesondere wurde die Initiative in Marseille vorgestellt und besteht aus Gebäude Solarstraße Strom erzeugen und zahlen die Maut mit dem daraus erzielten Gewinn.

Geleitet wurde das Projekt unter anderem von Guy Benarroche, Präsident der Französischen Umweltbehörde, Sébastien Barles, stellvertretender Bürgermeister von Marseille, und Younes Rifad, Ingenieur und Vorstandsmitglied. Die Idee ist zu nutzen Solarenergiemit 3.000 Sonnenstunden im Jahr in der Gegend, zu produzieren 1.900 kWh pro Quadratmeter.

Sonnenkollektoren auf der Autobahn zur Zahlung von Mautgebühren in Spanien

Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme

Bezogen auf Spanierdas projekt umfasst 26 kilometer stadtautobahnen, die sich kreuzen Marseille mit Solarplatten durch Markisen, Vordächer und Überhänge, die produzieren 130 GWh pro Jahrentspricht dem Stromverbrauch von ca. 60.000 Menschen7 % der Bevölkerung der französischen Stadt.

Die Oberfläche der Sonne wird sich rundherum bedecken 800.000 Quadratmeter und erzeugt eine maximale Leistung von 100 MW.

Die Hauptnutznießer dieser Initiative sind Bewohner der am stärksten benachteiligten Stadtteile die von der Autobahn durchquerte Stadt in Südfrankreich, die laut ihrem Projektträger „für einen garantierten Zeitraum von 20 Jahren“ niedrigere Strompreise haben wird.

Es wird geschätzt, dass die Installation dieses Solarstegs eine Investition von 240 Millionen Euromehr als doppelt so groß wie ein großer Photovoltaikgenerator.

Initiativen, die nicht neu sind

Ideen einbauen Sonnenkollektoren auf der Autobahn nicht neu. Genau genommen gab es 2016 in Frankreich bereits ein ähnliches Projekt in Tourouvre-au-Perche, allerdings ohne positive Ergebnisse.

Die Reise bringt viele Probleme mit sich, wie z. B. jährliche Effizienzeinbußen oder eine Verschlechterung des Panels.

Ein weiteres Projekt mit diesen Eigenschaften wird aufgerufen PV-Südvon Deutschland, der Schweiz und Österreich finanziert und vom Austrian Institute of Technology (AIT) geleitet.

Einer der Projektbeteiligten Martin Heinrichvom deutschen Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme berechnete die Strommenge, die erzeugt werden könnte, wenn die Solarmodule geschlossen wären 13.000 Kilometer Autobahn in Deutschland und es kam heraus 47 TWh pro Jahrgenug, um ein Drittel des Verbrauchs aller deutschen Haushalte zu decken.

In den Niederlanden im Jahr 2016 die Möglichkeit der Installation Sonnenkollektor auf Seitenstreifen und Wand der Autobahn Party A37, in der Provinz Drenthe. Mit einer Fläche von 300 Hektar wird die Anlage als Lärmschutzwand dienen und 70.000 Haushalte mit Strom versorgen. Am Ende hat es nicht funktioniert.

Nicht nur die Autobahn

Die Idee, Sonnenkollektoren zu installieren, beschränkt sich nicht nur auf Straßen. Es gibt auch Initiativen für städtische Straßen, wie zum Beispiel: Radweg. In diesem Zusammenhang gibt es einen Vorschlag des Architekten Peter Kuczia, photovoltaische Wege für Radfahrer und Fußgänger zu installieren.

Die Solarmodule werden an nahe gelegene Ladestationen angeschlossen, um Straßenlaternen und andere Beleuchtungssysteme wie Ampeln mit Solarenergie zu betreiben.

Rafael Schröder

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