Deutschland habe damit begonnen, seine unterirdischen Bunker zu verstärken und Notreserven für den Kriegsfall aufzubauen, berichtete die Zeitung „Welt am Sonntag“ am Samstag unter Berufung auf die Innenministerin des Landes, Nancy Faeser.
Nach jahrzehntelangen Reibereien zwischen den deutschen Streitkräften hat Russlands Krieg in der Ukraine zu einem großen Kurswechsel bei der deutschen Bundeskanzlerin geführt Olaf Scholz versprach, die Verteidigungsausgaben zu erhöhen und 109 Milliarden Dollar in das Militär zu pumpen.
Die Regierung sucht auch nach Möglichkeiten, das System der öffentlichen Unterkünfte zu verbessern, und wird die Ausgaben für den Katastrophenschutz erhöhen, sagte Innenministerin Nancy Faeser der Zeitung.
„Derzeit gibt es in Deutschland 599 öffentliche Notunterkünfte. Wir werden prüfen, ob wir dieses System noch verbessern können. Der Abriss ist jedenfalls gestoppt“, sagte Faeser.
Deutschland arbeite an einem neuen Konzept, um Tiefgaragen, U-Bahn-Stationen und Keller zu potenziellen Unterständen zu machen, sagte er und fügte hinzu, dass die Regierung dem Bundesland 88 Millionen Euro für die Installation neuer Sirenen gegeben habe.
„Aber an die bundesweite Reichweite kommen wir nicht einmal heran“, ergänzte Faeser.
Das Land werde auch Notvorräte mit Vorräten wie medizinischer Ausrüstung, Schutzkleidung, Masken oder Medikamenten lagern, sagte er.



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