Die UEFA hat Berichten zufolge eine Untersuchung über die Verwendung der Regenbogenbinde zur Unterstützung der LGBT-Gemeinschaft durch den deutschen Torhüter Manuel Neuer eingeleitet. Der deutsche Kapitän durfte schließlich die Armbinde behalten und die UEFA entschied schließlich, den deutschen Spieler nicht zu sanktionieren.
Nach Informationen des deutschen Senders N-tv sah das europäische Gremium diese Geste, die als politisches Zeichen angesehen werden konnte, und wurde verboten.
Deutschland engagiert sich seit Beginn der EM im Kampf gegen Homophobie, was insbesondere durch die Regenbogen-Armbinde symbolisiert wird, die Manuel Neuer bei jeder Begegnung trägt. Im Rahmen des „Pride Month“, einem Monat des Stolzes, wurde eine Aktion ins Leben gerufen, die unterschiedliche sexuelle Orientierungen und Geschlechtsidentitäten feiert.
Dieser Fall kann an Fahrt gewinnen
Dem Deutschen Bund droht eine Geldstrafe. „Das ist ein schlechtes Zeichen. (…) Die UEFA sollte sich überlegen, wer sie vertritt, kritisierte Christian Rudolph, der Vertreter des Schwulen- und Lesbenverbandes Deutschlands bei N-tv. Diesen Monat wollen wir ein Signal an alle Sportler in der LGBT-Community senden. Für uns ist es wichtig, dass Neuer einen ganzen Monat lang die Regenbogen-Armbinde tragen kann.“
Und die Affäre könnte durchaus neue Ausmaße annehmen, da Deutschland am Mittwochabend zum letzten Spieltag der Gruppe F gegen Ungarn zu Gast war das Bekenntnis der Stadt „für Vielfalt und Toleranz“.
Gleichzeitig verabschiedete das ungarische Parlament am Dienstag einen Text, der die „Förderung“ von Homosexualität unter Minderjährigen verbietet, was bei Menschenrechtsverteidigern Besorgnis aufkommen lässt, während die souveräne Regierung Viktor Orban die Beschränkungen gegen die LGBT-Gemeinschaft verschärfte.



„Would-be music lover. Writer. Enthusiastic beer connoisseur. Award-winning reader. Social Media Scientist. Hipster friendly food expert.

