Mali: Deutschland stellt Militäreinsatz nach erneuter Flugverweigerung ein

Nach der Verweigerung neuer Flüge durch die malischen Behörden hat das Bundesverteidigungsministerium an diesem Freitag bekannt gegeben, dass es den Großteil seiner Militäroperationen in Mali „bis auf weiteres“ aussetzt.

Deutschland hat beschlossen, seine Aufklärungsoperationen und Transportflüge im Rahmen der am 12. Deutsches Verteidigungsministerium. Und das aus gutem Grund: „Die malische Regierung hat sich erneut geweigert, die für heute geplanten Flüge zuzulassen“, erklärte der Sprecher. Die Flüge sollten eine „Personalrotation“ bieten, fügte er hinzu.

So wies ein Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums mit der Einstellung der meisten Militäroperationen in Mali darauf hin, dass „die Sicherheit vor Ort nicht mehr gewährleistet ist“, da das neue Personal teilweise „die kürzlich abgezogenen französischen Frauentruppen ersetzen“ soll aus malischer Erde.

Zur Erinnerung: Die Beziehungen zwischen der regierenden Junta in Bamako und Paris haben sich in den letzten Monaten verschlechtert, hauptsächlich wegen der Präsenz der russischen Miliz Wagner in Mali, die die französischen Truppen zum Abzug drängte.

Zudem „müssen die verbleibenden Truppen der Sicherung gewidmet werden und werden ihren gewohnten Auftrag nicht mehr erfüllen können“, präzisierte der deutsche Sprecher weiter.

Nachdem Deutschland die Ablehnung dieses neuen Fluges erfahren hatte, verbarg es seine Überraschung nicht und beurteilte Camaras „Aktion, eine andere Sprache als ihre eigene zu sprechen“. Bei einem Telefonat zwischen Malis Verteidigungsminister Sadio Camara und seiner deutschen Amtskollegin Christine Lambrecht gab erstere dennoch ein Versprechen ab, das „dieser Weigerung“ widersprach.

Lora Kaiser

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