FRANKFURT | Europas erste Airline-Gruppe Lufthansa wird am Mittwoch „fast alle“ ihre Flüge in Deutschland wegen eines Streiks ihres Bodenpersonals streichen, kündigte das Unternehmen in einem bereits angespannten Kontext für Europaflüge an.
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Mehr als 130.000 Passagiere auf fast tausend Flügen von und an den beiden Hauptdrehkreuzen Frankfurt und München seien betroffen, teilte das deutsche Unternehmen am Dienstag, einen Tag nach dem Streik, in einer Pressemitteilung mit. im Rahmen von Lohnverhandlungen.
Die Gewerkschaft kündigte einen Streik von 3:45 Uhr morgens bis Donnerstag 6:00 Uhr an, „um den Druck zu erhöhen“ auf das Management, das eine Lohnerhöhung von 9,5 % fordert.
Diese soziale Bewegung wird Bodenpersonal betreffen, hauptsächlich in der Wartung, aber auch Betreiber von Flugzeugschleppfahrzeugen, die für das Funktionieren des Flughafens unerlässlich sind, was bedeutet, dass sie laut Betreibern „große Auswirkungen“ haben wird. .
Deshalb musste Lufthansa insgesamt 678 Flüge in Frankfurt und 345 in München streichen.
Rund 45 Langstreckenflüge zu Deutschlands zwei wichtigsten Drehkreuzen waren am Dienstag gestrichen worden.
Insgesamt knapp 7.500 Passagiere in Asien, den USA oder Südamerika könnten nicht wie geplant an Bord gehen, um Deutschland zu erreichen, teilte die Lufthansa am Abend in einer Pressemitteilung mit.
Die Auswirkungen des Streiks könnten nach Angaben des Unternehmens auch am Donnerstag und Freitag zu gelegentlichen Annullierungen und Verzögerungen führen.
Der soziale Umzug erfolgt auf dem Höhepunkt der Reisezeit Tage vor Beginn der Schulferien in zwei Regionen Süddeutschlands – wenn Reisende in den letzten Wochen mit langen Wartezeiten an Flughäfen und einer Reihe von Flugausfällen wegen Personalmangels konfrontiert waren.
Seit der Aufhebung der Gesundheitsbeschränkungen Anfang des Jahres haben Fluggesellschaften und Flughäfen Mühe, mit der stark steigenden Nachfrage Schritt zu halten, nachdem zwei Jahre lang ein schleppender Verkehr stattgefunden hatten, in dem die Branche viele Mitarbeiter verloren hatte.
Laut einer Ende Juni veröffentlichten Studie des Wirtschaftsinstituts IW fehlen der deutschen Luftfahrtbranche derzeit mehr als 7.000 Beschäftigte.
Lufthansa hat in diesem Sommer rund 6.000 Flüge gestrichen, während Deutschlands erster Flughafen in Frankfurt Pläne zurückfahren will, um „den gestörten Flugbetrieb weiter zu stabilisieren“.



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